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Sigi Stockinger

Pokern und Urlaub in Velden von A-Z

Sigi Stockinger, 7.8.2012

Die CAPT-Pokerwoche in Velden am Wörthersee war bis heuer immer ein beliebtes, gut frequentiertes Event, eine ideale Kombination aus Urlaub und Pokern. Dieses Jahr hat sich allerdings einiges geändert, es gab keine Hitzewelle, es gab drei Regentage und es gab im Turnier-und Cashgamebereich Rekorde über Rekorde. Endlose Wartelisten bei den Cashgames sind eher ein gutes Zeichen von Action und die Turnierteilnehmerzahlen inklusive Alternateliste ließen die Preigelder noch oben explodieren.

Hier ein kleines ABC als Resumee:

A mbiente = Nutslocation am Wörthersee
B aden = glasklares Wasser
C asino = vielleicht das Schönste in Österreich
D ümmlinge = fast ausgestorbene Rasse, sieht man nur mehr vereinzelt
E ssen = Schnitzel – Kärntner Kasnudeln – Pizza – Steak – Sushi – Fisch
F riesach = mittelalterliches Kärntner Städtchen
G ailtal = zweideutige Kärntner Gegend
H eiligenblut = Wallfahrtsort beim Grossglockner
I nternationalität = fast alle Nationen vertreten
J auntal = die Hochburg des Bungy Jumping
K ärnten = Urlaub bei Freunden
L avanttal = ein Tal schöner als das andere
M inimundus = kleine Welt am Wörthersee
N ockberge = traumhafter Nationalpark
O ssiacher See = ein weiterer Urlaubstipp
P okermanagement = im Casino Velden leistet ausgezeichnete Arbeit
Q ualität = ausgezeichnet in jeder Hinsicht, hat aber auch seinen Preis
R oy Black = Ein Schloss am Wörthersee, TV-Serie Anfang 90er, Boom
S afn Kafn Lafn = Kärnter Dialekt, klingt doch echt süss !
T urracher Höhe = Alpenpass in wunderschöner Landschaft
U do Jürgens = mit 66 Jahren…..17 Jahr, blondes Haar……usw……
V illacher Fasching = lei lei
W AC = Wolfsbergs Fussball sensationell in der Bundesliga
X und Y = hamma in Kärnten net
Z wutschkale = kleines Kind

Auf die CAPT 2013 in Velden kann man sich jetzt schon freuen, frühe Hotelbuchung empfohlen!


Euer Sigi
www.sigminator.com


Sigi Stockinger

Pokern und Urlaub auf Zypern von A – Z

Sigi Stockinger,6.7.2012

Mir ließ es einfach keine Ruhe, die Geschichten aus 1001 Nacht. Was ist wahr daran – eine Pokerpartie auf Zypern, wo Libanesen, Russen, Israeli und Perser mit Geldkoffern voller Dollarscheine reinspazieren, die bei Hold’em das Board spielen und bei Omaha nicht wissen, dass man zwei Karten von der Hand verwenden muss.

Auch gute Ratschläge habe ich ignoriert, Warnungen vor Rumänen- und Russenbanden, die zusammenspielen und jeden hier in die Zange nehmen. Als Innviertler können mich solche Schauergeschichten nicht einschüchtern, ja sie machen mich sogar neugierig.

All diese Geschichten, die ich im Vorfeld gehört habe, kann ich nach zwei Wochen im Hotel Merit, im türkischen Teil auf Zypern nicht bestätigen. Beim Organisieren und Buchen hat mich mein Kollege Boris Fragin bestens unterstützt.

Hier einfach ein kleines ABC als Resumee:

A mbiente = toll, ein Urlaubsdomizil mit angenehmer Atmosphäre
B üffet = die absolute Nuts, hatte niemals ein besseres Essen in Hotels
C ash = alles spielt sich in U$ ab
D olmus = türkisches Sammeltaxi
E nglisch = unwichtig, russisch oder türkisch sprechen empfohlen
F etzenspieler = gibts hier wirklich überdurchschnittlich viele
G eld = spielt hier kaum eine Rolle, das hat man einfach
H amam = türkisches Bad
I nternationalität = bunt gemischtes Publikum
J amila = Mädchenname und bedeutet die Schöne
K yrenia = nächstgelegene Stadt
L arnaca = gute Flugverbindung
M erit Crystal Cove Hotel = Ort der Handlung
N ikosia = geteilte Hauptstadt (od. Lefkosia)
O lympus = höchster Berg Zyperns
P ufferzone = sog. grüne Linie, liegt zwischen griechischen und türk.Teil
Q uelle der Antike = Ausgrabungen und Zeugnisse der Geschichte
R ake beim Pokern = verdammt hoch / R auchen = hier qualmts gewaltig
S wimming Pool = ideal zum Relaxen
T ürkische Mehlspeisen = wenn ich nur aufhören könnte, ein Genuss
U krainisches Personal = alles brave Mädchen
V erkehr = auf der linken Seite, britisches Relikt
W iedervereinigung Zyperns = nicht vorstellbar bei 2 Kulturen
X anthippen = laufen auch herum, wie überall
Y ildirim Akbulut = ehemaliger türkischer Premierminister
Z ypressen = typisches Gewächs im Mittelmeerraum


Euer Sigi
www.sigminator.com


Sigi Stockinger

DIE KLEINEN TRICKS DER ONLINEANBIETER BEIM SPORTWETTEN!

Sigi Stockinger, 25.6.2012

Mit dem Thema Sportwetten befasse ich mit schon seit vielen Jahren, mal mehr, mal weniger. Bei gewissen Onlineanbietern haben sich ganz interessante Praktiken eingebürgert, ziemlich dreist und kaltblütig, was sich manche erlauben.

Ich kann behaupten, dass ich in Sachen Sportwetten ziemlich erfolgreich bin, aber nur zu bestimmten Zeiten meine Wettaktivitäten aufleben lasse, z.b. Fußball Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, letze Fußballrunde der europäischen Ligen (danke Hertha BSC für ein nettes Taschengeld), Langzeitwetten auf Meister (danke FC Nantes 1999/2000 für meine all time Nutswette), Tennis Sandplatzwetten French Open (schade heuer um Jürgen Melzer, aber verletzt antreten gegen einen topfiten Qualifikanten mit einer 4er Quote, solche Wettgeschenke muss man annehmen) und so manche andere Gelegenheit.

Die laufende Fußball Europameisterschaft in Polen/Ukraine ist wieder so ein Großereignis, bei der ich gute Wetten unterbringen möchte. An einem Fernsehboykott aus politischen Gründen werde ich nicht teilnehmen, auch wenn die Umstände bedauernswert und nachdenklich erscheinen.

Wie gesagt, die Fußball Euro war Anlass, meine sämtlichen alten, verstaubten Online-Wettkonten zu aktivieren, um Quoten zu vergleichen bzw. Wetten zu platzieren. Gewettet wird nur bei großen, vermeintlich seriösen Anbietern, da ich schon mal schlechte Erfahrungen gemacht habe und wegen damals Schilling 10.000, also nicht mal 1000 Euro, meinen Rechtsanwalt einschalten musste, um das Guthaben zu erlangen.

Die Überraschung war groß, als ich bei einem bekannten englischen Sportwetten und Pokeranbieter mein Account checkte. Meine letzte Aktivität am Konto war im Jahre 2006, anstatt eines kleinen Guthabens, das ich praktisch unverzinst liegen gelassen habe, war mein Kontostand ins Minus gerutscht, lol, wusste gar nicht, dass man überziehen kann. Der Anbieter hat sich monatlich € 2,59 Kontoführungsentgelt abgebucht!

Ich hoffe, dass jetzt zumindest mein Wunsch nach “account closing and delete”, erfüllt wird, obwohl ich nicht mal eine Antwort per Email bekommen habe.

Trotzdem freue mich schon auf das bevorstehende Halfinale und bin mir sicher, dass ich noch einige Wettschnäppchen finden werde.


Sigi Stockinger

Es gibt wichtigere Dinge als Poker – Zum Tode von Nikolay Evdakov

Sigi Stockinger,7.3.2012

Vor wenigen Wochen kam die Nachricht vom Tod eines bekannten und erfolgreichen Pokerspielers, der Russe Nikolay Evdakov verstarb im Alter von nur 47 Jahren, Hintergründe und Ursachen sind nicht bekannt, Spekulationen über Krankheit oder sonstige Todesursachen sind erlaubt. Ich vermute, dass genauere Details des tragischen Ereignisses von russischen Kollegen bei den nächsten Großereignissen bekanntgegeben werden, die Pokerkollegen Kirill Gerasimov und Alex Kravtschenko hatten meines Wissens ja sehr guten Kontakt zu ihm.

Bekanntgeworden ist Nikolay Evdakov bei der WSOP 2008, als er den Rekord brach und zehnmal in die Geldränge kam, was vor ihm noch kein anderer Spieler schaffte.

Nikolay Evdakov war ein äußerst ruhiger und angenehmer Zeitgenosse, hatte nie irgendwelche Probleme und Auseinandersetzungen, dafür aber eine sehr zielstrebige und solide Spielweise. Nur bei einem Event hat er mich ziemlich geärgert, aber verständlicherweise und zwar….

…..ich erinnere mich noch sehr gut an seinen 10. Cash, dem sagenhaften WSOP Rekord. Wir saßen am selben Tisch, PLO 10k Buy-in und er war ziemlich shortstacked knapp vor den Preisrängen. Mit jedem Mittel versuchte er Plätze gutzumachen, ließ mehrmals seine Bedenkzeit ins Unendliche gleiten, was mehrmals zu Floormentscheidungen führte. Auch verstand er plötzlich kein Englisch mehr, sondern nur mehr Russisch, was damals nicht nur mich ärgerte, auch Eddy Scharf und Rino Mathis waren sauer über diese Spielweise. Aber aufgrund der Situation und Bedeutung, den bisherigen Rekord zu brechen, war seine Taktik richtig und führte schlussendlich auch zum Erfolg.
Glücklicherweise konnten Eddy, Rino und ich ebenfalls cashen in diesem Event.

Im selben Jahr erhielt er dann einen Sponsorvertrag eines ehemals großen Onlineanbieters und konnte im Jahre 2009 bei der WSOP wiederum großartige sechs Cashes vorweisen.

Seine Familie und Freunde werden trauern und ihn vermissen und ich denke, Nikolay Evdakov hat einen kleinen Nachruf verdient.

Euer Sigi


Sigi Stockinger

NIE ZUHAUSE ODER IMMER UNTERWEGS – EINE TERMINPLANUNG 2012

Sigi Stockinger,11.01.2012

Noch habe ich mich nicht ganz entschieden, welche Variante der Live Turnierplanung 2012 ich bevorzugen werde. Nachdem win2day bei Variante A nicht sämtliche Buy-ins bezahlt und die Reisekosten übernimmt und gesponserte Buy-ins sowieso kein Glück bringen, tendiere ich eher zu Variante B: Alles selber zahlen, das Glück auf meiner Seite und natürlich bedeutend weniger Stress haben.

Variante A:
CAPT Seefeld, CAPT Bregenz, CAPT Salzburg, CAPT Innsbruck, CAPT Velden, CAPT & Poker EM Baden, PCA Bahamas, EPT Deauville, EPT Berlin, EPT Kopenhagen, EPT Barcelona, EPT Talinn, WPT Dublin, WPT Venedig, WPT Los Angeles, WPT San Jose, WPT Vienna, WPT Seminole Florida, WPT Jacksonville, WPT Bellagio Las Vegas, WPT Super-Highroller Bellagio Las Vegas, WPT Marrakech, WPT Amneville,WPT Malta, WPT Foxwoods, WPT Borgata, WPT Bicycle Casino Bell Gardens, WPT Portoroz, WPT Barcelona, WSOP Las Vegas, Euro-Finals of Poker ACF Paris, Masterclassics of Poker Amsterdam, APPT Macau, APPT Sidney, APPT Melbourne, APPT Queenstown, APPT Seoul,APPT Cebu, APT Goa, APT Manila, APT Cebu, APT Macau, EMOP Prag, EMOP Lissabonn, EMOP Bulgaria, EMOP Barcelona, EMOP Dublin, GSOP Manchester, GSOP Greece, GSOP Prag, GSOP Salzburg, GSOP Dominikanische Republik, WSOP Europe Cannes, Deutsche Pokermeisterschaft, Swiss Poker Champions Week, LAPT Sao Paolo, LAPT Vina del Mar, LAPT Lima, LAPT Punta del Este, LAPT Medellin, GUKPT Manchester, GUKPT London, GUKPT Walsall, GUKPT Dundee, GUKPT Brighton, GUKPT Plymouth, GUKPT Bolton, GUKPT Southhampton, GUKPT Sheffield, GUKPT Luton, GUKPT Coventry, GUKPT Blackpool, GUKPT Grand Final London, IPT Malta, IPT Campione, IPT San Remo, IPT Nova Gorica, IPT San Marino, RPT Odessa, RPT Kiev usw.

Variante B:
CAPT Salzburg, CAPT Innsbruck, CAPT Velden, CAPT & Poker EM Baden, Mountain Poker Party Seefeld, Bountyturnier Casino Linz sowie die Fussball-EURO vorm TV und Wetten.
Ich werde am wahrscheinlichsten die Variante B durchziehen und freue mich schon auf ein weniger stressiges Pokerjahr 2012. So bleibt mir auch Zeit um wieder mehr online zu spielen.

Euer Sigi
www.sigminator.com


Sigi Stockinger

Casino & Hotel Bad Beat Geschichten aus aller Welt – Teil 3

Sigi Stockinger,1.12.2011

3) Der Kofferdiebstahl und die Versicherung, die gerne zahlt

Ich machte mich auf den Weg nach Tunica am Mississippi, das heißt Flug Linz-Amsterdam-Memphis. Der Koffer war vollbepackt, hauptsächlich mit warmen Sachen, es war Jänner und die Casinos in den USA sind runtergekühlt wie Kühlschränke, aber mit der richtigen Kleidung kann man überleben.

In Memphis am Flughafen angekommen schnappte ich meinen Koffer und ging, wie es üblich ist, durch den Zoll. Danach musste ich den Koffer wieder auf ein Förderband stellen, das die Gepäcksstücke zur endgültigen Ausgabe befördert. Mein Fußmarsch durch die endlos langen Gänge am Flughafen dauerte ca. 10-15 Minuten. Mein Koffer tauchte dort nie wieder auf, starrend auf das schon geleerte Förderband wurde mir klar, dass sich hier jemand bedient hat, aber ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche weiteren Probleme auf mich zukommen.

Es gab in dem Nest Tunica fünf Casinos & Hotels und weit und breit nur Einöde und keine Geschäfte, also brauchte ich nur ein Taxi, aber es gab auch keine Taxis. Ich beobachtete stundenlang die ankommenden Gäste des Hotels, alle kamen mit eigenem oder gemieteten Wagen, bis sich dann doch endlich ein Taxi blicken ließ, das mich dann zu einem entlegenen Shoppingcenter brachte, wo ich die nötigsten Kleidungsstücke kaufen konnte.

Wieder zuhause angekommen, begann der Streit mit der Reiseversicherung. Es gibt oder gab doch mal eine Fernsehwerbung einer Versicherung mit dem Slogan: “Wir zahlen gerne”. Die Reiseversicherung kannte wahrscheinlich den Spot nicht und stellte sich ziemlich quer, ich sollte doch die Rechnungen der gestohlenen Kleidungsstücke vorlegen. Leider konnte ich die Unterhosenrechnung von H&M nicht finden und die Sockenrechnung von KIK schon gar nicht. Mehr leid war mir aber um einige Pot-Limit-Hosen (vormals Cargo-Jeans), die dann eher doch teurer waren und von den Designerläden hatte ich auch keinen einzigen Beleg zuhause.

Nach langwierigen Verhandlungen und Korrespondenz hin und her bot mir die Versicherung eine Kulanzlösung an, indem sie ein Viertel der Schadenssumme übernahm, was ich dann auch mehr oder weniger akzeptierten musste.

Seit jenen Tagen sammle ich sämtliche Kassenzettel, alphabetisch abgelegt in Ordnern und Versicherungen werden nur bei den Gesellschaften abgeschlossen, die so richtig gerne zahlen!

Euer Sigi
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Sigi Stockinger

Zwölf Ratschläge, wie man schnell und sicher broke geht, ohne es gleich zu merken

Sigi Stockinger, 4.11.2011

Man kann natürlich sinnlos Geld verpulvern und verschenken und in wenigen Augenblicken flachgehen, aber ich gebe euch ein paar Tips, wie man das lässig, locker und stilvoll schafft, ohne dass man es gleich merkt.

1) Viel Wassertrinken bei der EPT Berlin zum Literpreis von 11,- Euro, die Plastikflasche darf man behalten.

2) Cashgamespielen in einem Casino in Manila, Rake 10 %, es gibt zwar ein CAP, aber die Partien sind sehr klein, somit meistens mit dem vollen Prozentsatz bedient. Auch mit dem 2 % Rake ohne CAP bei der WSOP Europe in Cannes kann man bei NLH und PLO locker flach gehen.

3) Den Pokercoach Jose Girah Macedo engagieren und gegen seine Freunde Heads-up spielen.

4) Taxifahren in Prag, am besten abends, kurze Strecke, könnte man eigentlich zu Fuß gehen, aber als Tourist nix auskennen, 40,- Euro weg.

5) Am Flughafen Frankfurt mehr als 10.000,- Euro oder Dollar in der Tasche haben und den EU-Raum verlassen ohne Zolldeklaration.

6) An einem Strand in der Karibik, St.Maarten, täglich 2 Liegestühle und 1 Sonnenschirm ausleihen.

7) In einem Gambling Room in Frankreich mit Freunden privat Rummy Spielen, mittleres Limit, Rake pro Person 70 Euro/Stunde.

8 ) In einem Restaurant in Kitzbühel zur Eierschwammerlsoße einen zweiten Knödel bestellen.

9) In Paris von einer Mutter mit wunderschöner Tochter in ein tolles Restaurant, Dinner & Champagner, eingeladen zu werden - die beiden müssen dann mal auf die Toilette und wurden nie wieder gesehen. Ich bin übrigens nicht drauf reingefallen, schwöre !!!

10) Bankroll-Management Seminar, vorgetragen von Isildur oder Chino Rheem, besuchen.

11) In Las Vegas italienische Designermode kaufen.

12) Wein-Wetttrinken mit Udo Gartenbach, Verlierer zahlt.

Ich hoffe, ihr könnt euch dank dieser Tipps eine Menge Geld ersparen und kauft euch was Vernünftiges, z.B. ein Roulettesystem-Buch oder ein Neutralisations-Gerät gegen Erdstrahlen und Wasseradern.

Euer Sigi

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Sigi Stockinger

Ist MACAU in Sachen Poker eine Reise wert?

Sigi Stockinger, 7.10.2011

Eine Idee, die ich schon lange in Gedanken verfolgt habe, konnte ich nun verwirklichen und nach Macau reisen und den ganzen Geschichten und Erzählungen anderer Pokerspieler vor Ort nachgehen.

Als erstes muss man sich als Pokerspieler vor Ort wohlfühlen, diese Voraussetzung war zu 100 % gegeben, nachdem ich sämtliche Hotels im Internet gecheckt und die Kritiken verglichen habe - das Sofitel ist ein Volltreffer, einfach die Nuts. Preis-Leistung stimmte (noch) zu diesem Zeitpunkt. d.h. für diese eine Woche, danach waren sämtliche Macau-Tophotels einfach total überteuert. Man nehme die Las Vegas Hotel-Preise und multiplizere mal 2 oder 3, dann kommt man ungefähr auf das Macauniveau hin. Wenn man um eine Pokerrate für gewisse Hotels fragt, wird man belächelt und man hört als Antwort: We dont have, we are fully booked every weekend, you can have a room from monday to friday. Der Preis liegt dann auch jenseites der Schmerzgrenze.

Vom Sofitel kann man ins Zentrum Macau zu den großen Hotel-Casinos locker zu Fuß gehen. Die erste Adresse in Sachen Poker ist eindeutig das Wynn, neben den fast überall angebotenen NLH Partien, gibt es hier auch einige Omahatische, die durchaus interessant zu spielen sind.

Neben dem Wynn liegt das Starworld Casino, hier war es im Pokerraum ziemlich ruhig, allerdings finden hier die legendären Super-High-Limit Partien statt, wenn die jeweiligen Highroller vor Ort sind.

Die neuesten Hotel-Casino Projekte befinden sich am Cotai-Strip mit Four Seasons, Galaxy Resort, City of Dreams (Grand Hyatt, Crown Tower und Hard Rock Hotel&Casino) und natürlich das Venetian. Im Venetian wird ebenfalls nur NLH gespielt an zahlreichen Tischen und diversen Limits.

Meine Cashgamesitzungen waren ausschließlich die Omahapartien im Wynn, die manchmal ziemlich dünn besetzt waren während der Woche, täglich ein Tisch PLO Blinds umgerechnet in Euro 2-5,zeitweise ein Tisch 20-40 und am Wochenende ein Tisch Blinds 50-100, schön gemischt mit Geschäftsleuten und den Pros, die ich auch während der WSOP in Las Vegas antraf. Meine mitgebrachte Bankroll erlaubte mir nicht, diese Partie zu spielen, es war einfach organisatorisch schwer möglich, nachdem ich mich auf einer Asien-Rundreise befand mit einer Woche Macau Stop.

Bei NLH sieht es anders aus, hier laufen im Wynn täglich jede Menge Tische und Limits, von 1-2 bis 30-60 und manchmal auch höher. Das Um und Auf ist einfach zur richtigen Zeit in der richtigen Partie zu sitzen und das notwendige Glück auf seiner Seite zu haben.

Das Rake beträgt jeweils 5 % vom Pot, maximal 20 Euro, d.h. am vollen Tisch kann man das verkraften, shorthanded fast unspielbar.

Macau ist sehr spät auf den Pokerzug aufgesprungen, seit einigen wenigen Jahren wird hier Poker angeboten und wer am Anfang hier dabei war, hat sicher goldene Zeiten erlebt.

Mein Fazit nun zum Abschluss PLUS/MINUS Punkte:

+ relativ hoher Fischbestand
+ angenehme Spielathmosphäre
+ gute Dealer
+ guter Service, Softgetränke frei
+ man darf RAUCHEN @ Raucher
+ sehr gute Hotels
+ tolle Sightseeingangebote (Hongkong)
+ gratis Shuttlebusse od. sehr billige Taxis
+ NLH jede Menge Action

- hohes Rake
- sehr teure Hotels
- es wird geraucht @ Nichtraucher
- zeitweise wenig Omaha-Action
- zeitweise große Menschenansammlungen
- Kommunikationsprobleme, english good, chinese better

Im Großen und Ganzen überwiegen die positiven Aspekte, insbesondere, wenn man auf der Kostenseite noch reduzieren kann, bzw. günstig und sehr früh sein Hotel bucht. Ein längerer Aufenthalt mit den richtigen Cashgamepartien könnte sehr lukrativ sein. Dies war sicherlich nicht mein letzter Besuch hier, die Frequenz im Pokerbereich ist eindeutig steigend und die Baustellen neuer Casino-Hotelprojekte zeigen, dass Macau voll im Trend liegt.

Wer von euch mal Macau auf seiner Reiseplanung hat kann mich zwecks Details/Infos gerne kontaktieren.

Euer Sigi
www.sigminator.com


Sigi Stockinger

Casino & Hotel Bad Beat Geschichten aus aller Welt – Teil 1 & 2

Sigi Stockinger,15.9.2011

Wer viel in der Welt herumreist, hat viel zu erzählen, ich picke mir nun die jeweiligen Bad Beats heraus, die mir in Erinnerung geblieben sind, teilweise sind es völlig unnötige und kundenfeindliche Begebenheiten, aber auch lustige und kuriose Dinge.

1) Die störrische Klimaanlage

Bei meinen unzähligen Reisen nach Paris habe ich auch unzählige Hotels ausprobiert und kein einziges gefunden mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Ich habe jede Menge Geld ausgegeben, um in Besenkammern zu nächtigen oder andere diverse Missgeschicke holten mich ein, die mir das Hotelleben dort schwer machten.

Diesmal handelt es sich um die störrische Klimaanlage.

Ich fand in Paris ein nettes, kleines Hotel, in einer Seitengasse der Champs Elysees gelegen, nur einen kurzen Spaziergang vom ACF (Pokerclub) entfernt. Das Zimmer war klein, aber sauber und vor allem ruhig gelegen. Auch eine Klimaanlage war installiert, im Sommer kann es in Paris äußerst heiß werden und im Winter dient die Klima zum Heizen. Das Ding hatte nur zwei Haken: Die Klimaanlage konnte man nicht individuell steuern und es blies nur eiskalte Luft raus, Sommer und Winter.

Jeden Tag um 6h früh wurde ich mit einem eiskalten Luftstrom geweckt, 14 Tage lang, Tag für Tag. Meine Reklamation beim Hotelchef wurde zwar freundlich entgegengenommen, aber es half einfach nichts, an der zentralen Steuerung der Klimaanlage wurde herumgedreht, es war nichts zu machen. Da es noch dazu Winter war, handelte ich mir eine ordentliche Grippe ein und trat die Heimreise krank und frustriert an.

Bei meinen nachfolgenden Paris-Reisen bekam das Hotel keine zweite Chance mehr, obwohl ich gerne wissen würde, wie dieser störrischer Esel, die Klimaanlage, nun andere Gäste fertig macht.

2) Schweißgeruch kann teuer sein

Schon immer hatte ich eine besonders empfindliche Nase. Leider gibt es so manchen Pokerkollegen, der es mit der Körperpflege nicht so genau nimmt.

Eines Tages saß ich in Las Vegas im Binions Horseshoe in einer tollen Omahapartie, schon deutlich im Gewinn, bis sich ein bekannter Turnierspieler neben mich setzte. Er hatte schon ca. 3 Wochen immer dieselbe Kleidung an und wahrscheinlich war auch seine Dusche defekt, an seinem T-Shirt sah man den Speiseplan der letzten Wochen, aber np, ich konnte meinen Platz wechseln und setzte mich weg vom lucky seat auf einen Platz, auf dem ich innerhalb 1 Stunde flachgegangen bin.

Was wäre nun passiert, wenn ich den Platz beibehalten hätte? Ich hätte wahrscheinlich weitergewonnen, mir wäre nichts passiert, schon viele Menschen sind erfroren, aber erstunken ist noch keiner. Das war sicherlich mein teuerster Platzwechsel in Pokerhistory.

Fortsetzung folgt!

Euer Sigi


Sigi Stockinger

Von der Titanic auf die Donauprinzessin – Ein Sommermärchen

Sigi Stockinger, 11.8.2011

Es geschah im Sommer 2010, ich war Red Pro bei der White Star Line, genauer gesagt Matrose auf der Titanic. Zu diesem Zeitpunkt war die White Star Line die Nummer Zwei auf den Weltmeeren, mit Ambitionen auf dem Weg zur Nummer Eins. Alles war paletti, die Passagierzahlen stiegen und stiegen, die Passagiere der ersten Klasse bekamen sogar den Black Card Status mit besonderer VIP-Behandlung.

Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass der Steuermann P.I. und der Matrose D.B. Millionenkredite von der Geschäftsführung bekamen, interessierte auch niemanden bei diesem florierenden Geschäft. Ausserdem jonglierte der Finanzchef an der Börse heftig mit Papieren von der ostindischen Handelsgesellschaft, diverse Kohle-und Erzaktien, Lindberghs Spirit of St.Louis Papieren, Grossherzoglich Oldenburgische Eisenbahn-Prämien-Anleihe, Königsberger Lagerhaus, Österreich-Ungarische Magnalium Ges.m.b.H, Sächsische Kammgarnspinnerei, American Railroad Wood Saw co., Appenzellerbahn-Gesellschaft, Dresdener Nähmaschinenfabrik…usw…….

Bei mir machte sich eine gewisse Unzufriedenheit bemerkbar, ich ging eine Menge Verpflichtungen ein, stand aber irgendwie mit leeren Taschen da. Sollte ich vielleicht meinem inneren Gespür nachgeben und auf ein kleineres Schiff anheuern, aber wie und wo ?

Eines Tages hatte ich ein Gespräch mit Captain Smith von der Titanic, das folgendermassen ablief:

Smith: Hey Sigminator, um die White Star Line besser zu repräsentieren empfehle ich dir, an den Segelregatten EPT, WPT und WSOP öfters teilzunehmen !

Sigminator: Aber wie soll ich das umsetzen, die Hafengebühren und Spesen fressen mich auf !

Smith: Das ist deine Sache, wie du das hinkriegst, Unterstützung bekommst du von uns nicht !

Nach dieser Konversation war mir klar, dass meine Tage auf der Titanic gezählt sind, schliesslich bekam ich ein Angebot von einem kleinen, aber feinen Dampfer, der Donauprinzessin. Die Donauprinzessin steuert nur sichere Häfen an und bietet besten Komfort und mit den Arbeitskollegen und Passagieren wird nur auf Deutsch gechattet, somit würde ich alles verstehen, außer die Vorarlberger, mit denen ich aber weiterhin auf Englisch chatten könnte. Auch die Passagierzahlen steigen kontinuierlich, wenn auch nicht raketenhaft, wie es auf der Titanic geschah.

Bevor ich endgültig die Kündigung einreichte, besprach ich mich noch mit ein paar Arbeitskollegen, wobei die Meinungen sehr auseinandergingen. Einer meinte vielleicht, ob ich spinne und noch dazu dieser Prestigeverlust und dann keine Weltmeere besegeln, sondern nur mehr die Donau auf und abfahren, keine Braut mehr in jedem Hafen, kein Shanghaien mehr, also das gewaltsame Rekrutieren von Seeleuten. Ein anderer zollte mir Respekt und alle Achtung, wenn ich mein Vorhaben umsetzen würde.

Somit heuerte ich fest entschlossen auf der Donauprinzessin an. Kapitän J.S. empfing mich mit offenen Armen und so fahren wir die Donau auf und ab und leben glücklich und zufrieden bis………………………………

Dies ist eine rein fiktive Geschichte, Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen und Online-Gaming-Rooms sind rein zufällig.

Euer Sigi
www.sigminator.com


Sigi Stockinger

Sigi's WSOP Short Reports

Sigi Stockinger, 1.7.2011

Morgen ist es soweit, ein Turnier, auf das ich mich besonders freue, the Poker Players Championship der WSOP 2011 beginnt mit einem Buyin von $ 50.000,--. Endlich mal ein erlesenes Feld von Pokerspielern und keine Pokertouristen und diese ständigen Calling Stations, die mit schlechten Händen die guten ruinieren. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Pokerfirma bedanken, die mir das Ticket zur Verfügung stellen, selbstverständlich werde ich das Logo tragen und der Werbeeffekt wird ein Vielfaches von dem sein, was Pokerfirma aus der Portokasse bezahlt hat. Ach ja, da fällt mir noch ein, ich fliege ja am nächsten Tag, 3. Juli, nach Hause, somit macht es keinen Sinn, dieses 5tägige Turnier zu spielen. Aber nächstes Jahr ganz sicher, das solls ein $ 500.000,-- Buy-in Turnier geben, eine Pflichtveranstaltung für jeden Pokerspieler.


Sigi Stockinger, 26.6.2011

Ich musste es einfach mal ausprobieren: ich kaufte mir ein ganzes Lotterielos WSOP NLH Massenevent um $ 1.000,--, insgesamt gab es ca. 4.000 Lose. die Veranstaltung startete pünktlich um 12H high noon. Schon um 12.15H kam es zum großen Showdown, die Ziehung erfolgte und ich hatte mit Pocket 88 einen Gegner mit Herz 3 Herz 4 , am Flop 457 mit 2 Herz wurde es etwas eng, aber immer noch np, am River wurde mein Schicksal besiegelt, Herzflush gewinnt.


Ich muss nun meine frühere Meinung, dass Poker ein Strategiespiel ist, etwas revidieren, ein einfaches Beispiel, es spielen 100 Teilnehmer ein Turnier, alle beherrschen das Spiel mit ähnlicher Strategie, da kommt es dann eigentlich nur auf die Kartenverteilung an!

Sigi Stockinger, 19.6.2011

Alles, was verrückt scheint, ist in Las Vegas erlaubt, ja sogar erwünscht, auffallen um jeden Preis. So dachten sich die Schweizer Brüder Erik und Didier Rabl, die zum Omahaturnier im original Schweizer Rennskianzug einmarschierten, Skischuhe, Helm, Skibrille und Stöcke dabei. Hinterher lief gleich die Security, die gleich wieder abzogen, als die Boys ihre Helme abnahmen. Endlich mal Konkurrenz zu Phil Hellmuth, dessen Cäsar Rolle schon etwas abgedroschen wirkt.


So überlege ich mir gerade, wie ich bei meinem nächsten Turnier am Mittwoch, Pot-limit-Holdem/Omaha mix, einlaufen werde. Ich tendiere zwischen Spiderman, Shrek und Ter(sig)minator.

Sigi Stockinger, 13.6.2011

Wer profitiert vom Online-Gaming-Verbot in den USA? Ganz klar die Live-Casinos. Die Situation ist überall gleich, ob im Rio, Belaggio, Aria oder Venetian, die Pokertische gehen über und die Wartelisten sind endlos. So waren meine Cashgameauftritte sehr bescheiden, da meine Geduld sich in Grenzen hält.

Heute, Montag 13. Juni 2011, starte ich mein erstes Turnier WSOP # 22 Pot-Limit-Omaha $ 1.500,- Buy-in. Meine Strategie steht fest: ich versuche sämtlichen Showdowns zu gewinnen.

Sigi Stockinger, 9.6.2011

Nach einer Reise um den fast ganzen Erdball, München-Dubai-Manila-Caticlan-Boracay (Urlaub) und Boracay-Caticlan-Manila-Vancouver-Las Vegas bin ich nun doch wieder wie jedes Jahr bei der WSOP dabei und freue mich schon auf mein 1. Event, Pot-Limit-Omaha $ 1.500,- Buy-in am Montag 13. Juni.

Nach den Pflichteinkäufen (Wasser, Kaffeedosen, Brot, Honig, Erdnussbutter) wollte ich mich sofort ins Cashgame stürzen, aber nach 2 Stunden Wartezeit und endlosen Wartelisten gebe ich auf und versuch es in den Morgenstunden wieder. Schlaf ist wichtig und der Jetlag sitzt noch im Körper.


Sigi Stockinger

Checkliste für einen erfolgreichen WSOP Besuch und wie verhalte ich mich gegenüber einem Zimmermädchen!

Sigi Stockinger, 3.6.2011

Die WSOP 2011 steht in den Startlöchern und ich kann nur jedem Teilnehmer empfehlen, sich entsprechend vorzubereiten und zwar jetzt nicht pokertechnisch, sondern organisatorisch. Und vor allem: Wie soll man sich gegenüber einem Zimmermädchen in einem amerikanischen Hotel verhalten?

1) Die Flugbuchung, enweder per Internet oder im Reisebüro, ESTA Formalitäten erledigen, oder vom Reisbüro machen lassen.
https://esta.cbp.dhs.gov/esta/
Der Flug sollte flexibel bzw. gegen eine geringe Gebühr umbuchbar sein, wenn das nötig wird, ein gutes Zeichen, dann seid ihr länger im Mainevent drinnen.

2) Hotelbuchung, hier gibt es tolle Reisebörsen im Internet, die alle Anbieter vergleichen, meistens günstiger als eine Pokerrate im jeweiligen Casino-Hotel, insbesondere wird der teure Wochenendtarif hier gar nicht weiterverrechnet. Für Casinogambler (Craps, Slots, Blackjack) gibts meistens Gratis-Unterkunft, allerdings könnte das teurer werden als geplant.

3) Mietauto, so ferne man eins braucht, unbedingt von Zuhause aus buchen mit dem optimalen Versicherungsschutz, kommt um einiges günstiger, vor Ort keine zusätzlichen Versicherungen aufschwatzen lassen, die versuchen‘s auf alle Fälle. Führerschein nicht vergessen, sonst wird kein Fahrzeug ausgegeben.

4) Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein, sowie maschinenlesbar sein ev. rechtzeitig eine Neuausstellung beantragen. Wer mit Familie anreist, muss beachten, dass Kinder einen eigenen Reisepass brauchen, eine Eintragung bei den Eltern ist nicht möglich.

5) Visum und Zollerklärung, diese Formalitäten werden im Flugzeug ausgefüllt.

6) Geldtransfer, ein heikles Thema: Bargeldbeträge bis zu $ 10.000,- sind ohne Deklaration erlaubt, höhere Beträge deklarieren und zwar mehrmals.
z.B. dein Flug geht von:
Wien oder Zürich – Geld vor der Ausreise sofort deklarieren
über Frankfurt – Geld sofort nochmals deklarieren
nach Las Vegas – Geld sofort bei der Einreise deklarieren

Bei der Rückreise dieselbe Prozedur nochmals!

Wer diese Bürokratie in Kauf nimmt, spart sich ein saftiges Zollverfahren (am eigenen Leib verspürt), eigentlich ist es nur das Ausfüllen von einfachen Formularen.

Wer sich das Ganze vereinfachen will, weniger als 10k einstecken und den Rest überweisen, direkt und spesengünstig ins jeweilige Hotel-Casino, Rücküberweisung vorm Heimfliegen kein Problem.

6) Reisegepäck, Transportbedingungen beachten, 23kg max. Gewicht, ev. nur 1 Gepäckstück frei.

7) Welche Dinge unbedingt mitnehmen? Reiseapotheke, warme Kleidung, im WSOP Turnier und Cashgamebereich ist es saukalt, US-Netzadapter, LAN-Kabel, Bücher, Tribandhandy

8 ) USA-Steuernummer, spätestens beim 1. Cashout nötig, mit Reisepasskopie und etwas Trinkgeld hilft dir jemand im Pokerbüro, Antrag und Reisepasskopie wird per FAX übermittelt und dauert max. 2-3 Tage.

9) WSOP Events im Voraus buchen und bezahlen möglich, siehe WSOP-Homepage,
http://www.wsop.com/registration/
Es wird kein Event ausverkauft sein, also vor Ort auch kein Problem.

10) Geldverleihungsanstalt SigminatorBank, bitte kontaktiert mich rechtzeitig, wenn ich euch Geld leihen soll. Voraussetzungen: Nur hohe Geldsummen werden verliehen, die kleinen Beträge vergesse ich leicht, und kommt in Begleitung eurer Großeltern, die mir eine Bürgschaftserklärung unterschreiben müssen.

11) Lasst die Zimmermädchen in amerikanischen Hotels in Ruhe! Am besten ihr lasst sie nicht ins Zimmer, man stelle sich vor, das Zimmermädchen ist beschäftigt mit der Reinigung, ihr geht barfuß vorbei, rutscht unglücklich aus und fallt aufs Zimmermädchen rauf – das könnte euch 20 Jahre Gefängnis einbringen, da hilft auch kein „excuse me“! Also hängt auf Dauer ein Türschild raus, wo draufsteht: Do not disturb (d.h.Zimmermädchen bleib gefälligst draußen).

Wer diese 11 Punkte beachtet, die nötige positive Einstellung mitbringt und das nötige Glück auf seiner Seite hat, der kann bei der WSOP gute Figur machen.

Euer Sigi
www.sigminator.com


Sigi Stockinger

CAPT Salzburg - ein kleiner Rückblick

Sigi Stockinger, 10.5.2011

Endlich ein Heimspiel, 30 Minuten Fahrzeit von Zuhause und endlich mal kein Hotelzimmer und Frühstück bitte nur bis 10 Uhr. Und selbst wenn man mit Müh und Not noch das Frühstückbüffet erreicht, wird man oft mit Bad-Beat Stories bombadiert und das auf nüchternen Magen!

Mein Schwerpunkt war auf Cashgames ausgelegt und natürlich auf das Mainevent 2k NLH. Obwohl zur selben Zeit in Wien ein Deepstack-Turnier viele Spieler anzog, war die CAPT-Woche in Salzburg ein voller Erfolg für die Veranstalter und auch die Spieler schätzten den Service, insbesondere jene, die in Berlin beim Wassertrinken fast flachgegangen sind.
Die Cashgames waren gut besetzt, die PLO Partie 50-100 Blinds war megaheiß, bei manchen Pötten liefen die Zuschauer zusammen wie bei einem Elfmeter im Fußballstadion. Wer sich mit dem Minumum Buy-in von 5k hinsetzte wurde nur leicht belächelt, so hatte ein mir unbekannter junger Russe 200k vor sich liegen. Ich persönlich bevorzugte die 10-20 PLO Partie, die allerdings einen ziemlich geringen Fischbestand hatte. Auch die Limits PLO 5-5 und NLH 2-5 und 5-10 wiesen voll besetzte Tische auf.

97 Spieler fanden sich beim Mainevent ein, eine durchaus erfreuliche Teilnehmerzahl für ein 2k Buy-in Turnier. Nach meinem Finaltisch in Bregenz konnte ich diesmal nichts reißen und schied am 2. Tag, Platz 31, aus. Unheimlich wird die Serie von Erich Kollmann, der 3 Finaltische hintereinander aufzuweisen hat. Die Buchmacher nehmen keine Wetten mehr an auf Kollmann – Finaltable für die kommende CAPT Innsbruck.

Die folgenden CAPT-Termine:
CAPT Innsbruck 8. bis 15.5.2011
http://www.casinos.at/content.aspx?muid=8f31c9b2-3950-4343-85c3-f6c50a99735d

CAPT Velden 9. bis 17.7.2011
http://www.casinos.at/content.aspx?muid=2ee78a99-f9b0-4f66-81f9-58e7fbcf7fc5

CAPT Kitzbühel 24. bis 28.8.2011
http://www.casinos.at/content.aspx?muid=d5ee4fb5-b2cd-4916-a33c-c88d05ceaeaf

Eine Kombination von Poker & Urlaub bietet sich bei diesen Locations ausgezeichnet an, viel Glück und Spaß

Euer Sigi
www.sigminator.com


Sigi Stockinger

Berlin – 10 Pluspunkte, 5 Minuspunkte

Sigi Stockinger, 11.4.2011

Nach fünfjähriger Abstinenz habe ich wieder eine Reise nach Berlin in Sachen Poker gebucht - und zwar mit gemischten Gefühlen nach meinem Schockerlebnis 2006, deutsche Meisterschaft, aber dies ist Vergangenheit und in fünf Jahren konnte man viel verbessern und bewegen.

Das Verhältnis 10:5, Plus:Minus, spricht schon eine deutliche Sprache, wie sich die Dinge entwickelt haben und zwar erfreulich aber auch etwas Kritik darf erlaubt sein.

Apropos Sprache, schon nach 2 Tagen konnte ich etwas Berlinerisch verstehen, ja sogar sprechen. So konnte ich in diversen Restaurants und Cafes ganz alleine Essen und Trinken bestellen, ohne mich zu blamieren.

Das Vokabellernen ging schnell und zügig voran, z.B.

gut = jut
guten Tag = juten Tach
Pfiat di = tschüss
Bier = Molle
Freundin = Olle
Sackerl = Tütchen
Semmel = Brötchen
Arbeiten = Malochen
Bekleidung = Klamotten

Aber nun zum Thema, die Pokerwoche aus meiner Sicht.

10 PLUSPUNKTE

1) Die Lage der Spielbank ist optimal, eine bessere Infrastruktur rundherum geht nicht, Hotels, Restaurants, Einkaufszentrum, Taxis, öffentliche Verkehrsmittel

2) Eintritt in die Spielbank mittels EPT-Dauerticket, ohne Wartezeiten, völlig problemlos, gute Lösung

3) Registrierung beim Cashgame mittels EPT-Dauerticket, übersichtlich auf den Bildschirmen

4) Personal sehr freundlich und hilfsbereit trotz permanentem Stress in der Turnierwoche

5) Pokerdealer gut vorbereitet, man merkte, dass geschult worden ist in der Vorbereitungszeit, auch wenn mancher zu wenig Praxis vorweist. Fehlerquote relativ gering beim Malochen.

6) Cashgamebereich relativ großzügig, wer um 13 h hier ist, hat einen Platz am Pokertisch sicher

7) Essensangebot am Pokertisch gut, die Currywurst in der Spielbank hat sogar absolutes Haubenniveau!

8 ) Dresscode sehr leger, sportlich erlaubt, so mancher Pokerspieler erschien sogar im Pyjama.

9) Supercashgames, heiße Partien, wie man sie heutzutage selten findet, das Verhältnis von Sharks und Fischen fast ausgeglichen.

10) Mein absolutes Megahighlight, RAUCHFREI, spielen in rauchfreier Luft, das würde ich mir überall wünschen.

Wo viel Licht hinfällt, fällt auch manchmal Schatten, also auch ein paar Kritiken dürfen erlaubt sein, allerdings nicht böse gemeint, eher konstruktiv.

5 MINUSPUNKTE

1) Mit Win2day Logo wurde mir gleich mal der Eintritt in die Spielbank verwehrt - ich war sauer, aber mit rechtlichen Dingen will ich mich nicht auseinandersetzen und so bin ich ab ins nächste Einkaufszentrum und habe neue Klamotten gekauft.

2) Einige Cashgametische wurden mangels Personal nicht aufgemacht oder nur zu einem späteren Zeitpunkt besetzt. Hier machten einige Spieler ihren Unmut laut, endlose Wartelisten bildeten sich in den Nachmittagsstunden.

3) Registrierung für das EPT Satellite nur ab 17.30 h möglich, Beginn 19 h, d.h. dass gleichzeitig 400 bis 600 Spieler Schlange stehen um 400 freie Plätze, die letzten beißen die Hunde. Ich hab mich gar nicht mehr angestellt und auf das Turnier verzichtet.

4) Das Rake ist einfach zu hoch, teilweise bei kleinen Pots 10 %, shorthanded game war praktisch ausgeschlossen Pothöhe € 100 / € 10 Rake Pothöhe € 50 / € 5 Rake Maximum Rake € 20

5) Die Getränkepreise ohne Kommentar:
Eine Plastikflasche Wasser 0,5 l = € 5,50

Ein Resumee, bei dem meine positiven Eindrücke eindeutig überwiegen. Poker ist in Deutschland gesellschaftsfähig geworden. Das Organisieren eines derart großen Events ist gut gelungen und eines kann ich versprechen:

Berlin ik komm och 2012 wieder!


Sigi Stockinger

Kolumnenschreiben 1. Lehrjahr

Sigi Stockinger, 27.3.2011

Nach meinen Blogger-Lehrjahren bei Pokerolymp, den Gesellenjahren bei FullTilt bin ich nun bei win2day mit einer pokerfirma.at Kolumne gelandet. Es wird sicherlich kein Meisterstück geben, mit Note 3/befriedigend bei der Deutsch Matura sind mir natürliche Grenzen gesetzt, die ich nicht überspringen kann. Ich kann Hermann Hesse nur lesen, aber schreibtechnisch nichts mitnehmen, genauso bei Thomas Bernhard, außerdem hat er mein geliebtes Salzburg so niedergemacht. Ich beginne also wieder ganz von vorne, Kolumnenschreiben 1. Lehrjahr.

Welche Beweggründe gibt es eigentlich für mich, für pokerfirma.at und win2day eine Kolumne zu fabrizieren? Ganz einfach beantwortet: MACHT, WACHSTUM und GELD!

MACHT: Eigene Erfahrungen haben mir aufgezeigt, dass Pokerfirma die vielleicht mächtigste Seite der Welt sein dürfte, d.h. es gibt weltweit keine Zugriffsbeschränkungen, uneingeschränkter Access überall, sei es in China oder Dubai. RG und RW haben zweifelsohne Kontakte in die höchsten politischen Kreise weltweit.

WACHSTUM: Das Wachstum von Pokerfirma im deutschsprachigen Raum, von Zürich bis Wien und von Klagenfurt bis Hamburg stößt bald an seine Grenzen, deshalb werden neue Märkte erschlossen mit fast unendlichen Leserpotential, z.B. zwischen Petropawlosk-Kamtschatski und Kota Kinabalu.

GELD: Dieses Thema ist noch nicht ganz ausverhandelt - sehr großzügig fand ich, dass Pokerfirma mir das Buy-in für das Super-Highroller Event der Aussie Millions über AUD 250.000,- bezahlt hätte, allerdings habe ich abgelehnt, da Rosi aus Melbourne keine Liveberichte bringt und außerdem zur selben Zeit in Seefeld ein Gäste-Eisstockschießen-Turnier stattfand. Eine Beteiligung an Pokerfirma wäre auch eine feine Sache, nur 0,01 Promille könnten in wenigen Jahren hunderte Millionen wert sein, Beispiele gibt’s genug. Einen ähnlichen Deal hatte ich schon mal, der brachte mir einen dreistelligen Betrag, beginnend mit einer Eins vorne.

Was werde ich in Zukunft schreiben und was nicht?

Dies wird abhängig sein von aktuellen Ereignissen oder Erlebnissen, die ich mit euch teilen möchte, lustige Begebenheiten aus der Vergangenheit, aus Paris und Las Vegas oder Anekdoten von der Poker-EM in Baden, es gibt genug Material. Ich werde auch das eine oder andere mal einen Pokergott kritisieren, auch wenn ich anschließend wieder von dessen Fans mit Kommentaren zerpflückt werde. Wenn ein Pokergott im Cashgame 10 Millionen reinhaut, werde ich das mal kritisch hinterfragen, steht mir auch zu, schließlich ist meine Bilanz in letzter Zeit um 9,95 Millionen besser.

Ich werde keine Bad Beat Stories zum Besten geben, keinen verlorenen Coinflips nachtrauern und auch keine Turnierphasen und Ergebnisse veröffentlichen, ach hätte ich doch damals bei der WSOP 2002 Mainevent, letzten 2 Tische, meine KK gegen AJ gewonnen, als der Flop kam……grrrr.

Was ist für einen Schreiber eine Belohnung – das Echo, die Kommentare, kritisch, pro oder kontra - und bitte nicht alles so ernst nehmen!

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