Sportwetten Europa Conference League

Europa Conference League

Europa Conference League

Im Jahr 2021 beschloss die UEFA neben der Champions League und der Europa League einen dritten Kontinentalwettbewerb in Europa einzuführen. Bereits im ersten Anlauf war klar, dass die UEFA Europa Conference League einen eigenen, sehr positiven Reiz hat!

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Der europäische Fußball fährt wieder dreigleisig

Vor mehr als 20 Jahren gab es neben dem Europapokal der Landessieger und dem UEFA-Cup mit dem Europapokal der Pokalsieger einen dritten europäischen Wettbewerb, der zwischen 1960 und 1999 ausgetragen wurde. Im Zuge weitgreifender Reformierungen wurde der Europapokal der Pokalsieger nach der Spielzeit 1998/99 abgeschafft und die jeweiligen Cup-Sieger nahmen am UEFA-Cup teil, der später in die Europa League umgewandelt wurde. Seit 2021 gibt es wieder drei parallel ausgetragene Wettbewerbe im europäischen Klubfußball, wobei die Conference League nach der Champions League und der Europa League der drittwichtigste Bewerb ist.

Viele Klubs werden zu Reform-Verlieren

Bisher nahmen 32 Mannschaften an der Champions-League-Gruppenphase und 48 Teams an der Europa-League-Gruppenphase teil. Seit 2021 sind nun in allen drei Wettbewerben 32 Vereine in den jeweiligen Gruppenphasen vertreten. Dies bedeutet einerseits, dass 96 statt 80 Klubs an den verschiedenen Hauptbewerben teilnehmen werden, andererseits aber auch, dass es schwieriger werden wird, sich für die Europa League zu qualifizieren, da es weniger Teilnehmerplätze für den zweitwichtigsten europäischen Bewerb im Klubfußball gibt.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer geht davon aus, dass die Klubs in der Conference League rund um ein Drittel weniger verdienen werden als in der Europa League. Die Preisgelder sind vor allem für finanzschwächere heimische Klubs dennoch beachtlich. Die Vereine, die sich unter dem alten Modus für die Europa League qualifiziert hätten, nun aber lediglich im dritthöchsten Bewerb reüssieren werden, sind die Verlierer dieser tiefgreifenden Reform. Mit der neuen Champions-League-Reform, die ab der Saison 2024/25 gelten wird, wird das Teilnehmerfeld in der Königsklasse um weitere vier Teams erweitert.

Komplexer Qualifikationsmodus

Die verschiedenen Qualifikations-Möglichkeiten für die Europa Conference League sind selbst für Fußballfans schwer zu durchschauen. Vereinfacht baut sich das Teilnehmerfeld so zusammen:

  • 15 Plätze sind für gescheiterte Teilnehmer der Champions-League-Qualifikation (5 Plätze) und des Europa-League-Playoffs (die 10 Verlierer) reserviert.
  • 17 Teams qualifizieren sich über die Platzierung in ihrer jeweiligen nationalen Meisterschaft.

Die Reform wirkt sich insbesondere auf jene Nationen negativ aus, die knapp hinter dem 15. Platz der UEFA-Fünfjahreswertung liegen, da sich diese nun nicht mehr für die Europa League qualifizieren können. Eine Teilnahme am zweithöchsten europäischen Klubfußball-Wettbewerb ist für Klubs dieser Nationen nur noch über die Champions-League-Qualifikation möglich. Dies betrifft aktuell in erster Linie die Vereinsmannschaften aus Serbien, Tschechien, Kroatien, Griechenland und der Schweiz, die in Zukunft vorrangig in der Europa Conference League vertreten sein werden. Es wird zukünftig demnach auch für die österreichischen Klubs noch wichtig sein, dass der Verband in der Fünfjahreswertung nicht aus den Top 15 herausfällt.

So sieht die europäische Zukunft der heimischen Klubs aus

Die Reform wirkt sich natürlich auch auf die Vereine der Österreichischen Bundesliga aus, wobei die Klubs immerhin von der guten Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung profitieren. Wie bisher werden in der kommenden Saison zumindest zwei Vereine in einer europäischen Gruppenphase vertreten sein.

  • Der Meister qualifiziert sich derzeit fix für die Champions League.
  • Der Vizemeister steigt in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League ein. Bei einem Ausscheiden in dieser Runde oder dem folgenden Playoff, spielt er in der Europa League Gruppenphase weiter.
  • Der Meisterschaftsdritte steigt ins Playoff der Europa League ein. Bei einer Niederlage spielt er in der Europa Conference League Gruppenphase weiter.
  • Der Viertplatzierte steigt in die 3. Qualifikationsrunde der Conference League ein.
  • Der Sieger des heimischen Playoffs (Sieger der Qualifikationsgruppe gegen den Meisterschaftsfünften) steigt in die 2. Qualifikationsrunde der Conference League ein.

Kleine Teams als Verlierer, doch mit ganz neuen Chancen

Die neue Reform bietet Chancen und Gefahren. Für die Klubs der Nationen, die knapp hinter dem 15. Platz der UEFA-Fünfjahreswertung liegen, wirkt sich diese Reform unvorteilhaft aus, da die meisten Vereine keine Chance mehr auf eine Qualifikation für die Europa League haben. Auch die österreichischen Bundesligisten, die am vierten Platz landen beziehungsweise das letzte Europacup-Ticket über das Meisterschafts-Playoff erspielen, werden höchstens in der Europa Conference League vertreten sein. Dies muss jedoch nicht zwangsläufig ein großer Nachteil sein, da das Teilnehmerfeld schwächer als in der Europa League ausfallen wird und die Mannschaften eine größere Chance haben auch noch im Frühjahr europäisch vertreten zu sein. Dies könnte den Nachteil der geringeren Prämien wieder wettmachen.

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