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Die österreichische
Fußball-Bundesliga

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Österreichische Bundesliga

Ausgetragen wird die heimische Liga seit dem Jahr 1911 und seitdem durchlief die Liga einige Veränderungen. Anfangs wurde die Spielklasse vom Niederösterreichischen Fußballverband getragen, später vom Wiener Fußballverband. Zu Beginn wirkten ausschließlich Wiener Teams am Bewerb mit, erst in den späten 1930er-Jahren, als die Liga in „Nationalliga“ umbenannt wurde, kamen einige Teams aus den Bundesländern dazu.

Nach dem zweiten Weltkrieg hieß die Liga „Staatsliga“ und im Jahr 1974 wurde die „Bundesliga“ in ihrer heutigen Form gegründet. Seitdem gab es mehrere Spielmodi, unter anderem verschiedene Divisionen, eine 16er-Liga, die längste Zeit eine 10er-Liga und mittlerweile eine 12er-Liga mit Meister- und Abstiegsplayoffs nach dem aus 22 Spielen bestehenden Grunddurchgang. Der Rekordmeister der österreichischen Liga ist der SK Rapid Wien mit 32 gewonnenen Titeln.

Die aktuellen Quoten und Wetten der Österreichischen Bundesliga:

Basiswette
1
X
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AUT BL
LASK Linz
TSV Hartberg
LASK Linz - TSV Hartberg
AUT BL
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Red Bull Salzburg
SCR Altach - Red Bull Salzburg
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Austria Klagenfurt
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Austria Klagenfurt - Austria Lustenau
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SK Sturm Graz - WSG Tirol
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Wolfsberger AC - SV Ried
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SK Rapid Wien - FK Austria Wien
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SV Ried - SK Rapid Wien
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WSG Tirol - Austria Lustenau
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Austria Klagenfurt - LASK Linz
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SK Sturm Graz
Wolfsberger AC
SK Sturm Graz - Wolfsberger AC
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TSV Hartberg
SCR Altach - TSV Hartberg
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FK Austria Wien
Red Bull Salzburg
FK Austria Wien - Red Bull Salzburg
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Nur Rapid von Beginn an dabei

Die einzige Mannschaft, die von Beginn an mit dabei ist, ist der SK Rapid Wien. Die Hütteldorfer spielen unverändert in Österreichs höchster Spielklasse und gewannen unter anderem die Erstauflage der Liga in der Saison 1911/12. Auch der Lokalrivale aus Wien-Favoriten, die Wiener Austria, ist de facto von Beginn an mit dabei, allerdings spielte man anfangs noch nicht als FK Austria Wien, sondern als Wiener Amateur SV – kurz „Amateure“ – mit. Erst Mitte der 1920er-Jahre wurde aus den „Amateuren“ die Austria in ihrer heutigen Form.

Nur wenige durchgängige Teilnehmer

Neben Rapid und der Austria gibt es nur zwei Mannschaften, die bereits seit mehreren Jahrzehnten durchgängig an der Bundesliga teilnehmen: Sturm Graz ist seit 1966 ununterbrochen dabei, Salzburg seit 1989, wobei diese bis 2005 als SV Austria Salzburg teilnahmen und später als Red Bull Salzburg auftraten. Die anderen acht Teams, die aktuell in der österreichischen Bundesliga spielen, sind allesamt erst seit maximal zehn Jahren durchgängig erstklassig. Sieben der Teams waren demnach im vergangenen Jahrzehnt mindestens einmal zweitklassig. Nach Rapid, der Austria, Sturm und Salzburg ist der Wolfsberger AC seit dem Abstieg der Admira vergangenen Frühling der Klub, der am fünftlängsten in der Bundesliga dabei ist.

Weniger Meister aus den Bundesländern

Wenn man die verschiedenen Ausformungen der Teams (also zum Beispiel SV Austria Salzburg und Red Bull Salzburg oder den Wiener Amateur SV und den FK Austria Wien) zusammenfasst, so zählt man insgesamt 15 verschiedene Meister – acht davon sind Wiener Klubs, wobei die Admira, die ihre größten Erfolge als SK Admira Wien feierte, mit Abstrichen die Nummer neun ist. Der erste Nicht-Wiener-Verein, der österreichischer Fußballmeister wurde, war der LASK in der Saison 1964/65.

Später gab es vor allem längere Vorherrschaften von Wacker Innsbruck, sowie aktuell von Red Bull Salzburg, insgesamt gehen aber nur 29 Meistertitel auf das Konto der Bundesländerklubs. Führend sind hier mittlerweile die Salzburger, die in der Red-Bull-Ära zwölf Titel holten und zuvor als Austria Salzburg drei weitere.

Die Rekordspieler der Bundesliga

  1. Robert Sara (584 Spiele): Der neunfache Meister Robert Sara hält nach wie vor den Rekord für die meisten Spiele – die meisten absolvierte er für die Wiener Austria, aber auch für den FavAC kam der Abwehrspieler zum Einsatz.
  2. Heribert Weber (580 Spiele): Rapid-Ehrenkapitän Heribert Weber liegt nur vier Spiele hinter Sara, allerdings kam Weber für mehrere Klubs zum Einsatz: Neben Rapid waren dies Sturm Graz und Austria Salzburg.
  3. Michael Baur (566 Spiele): Auch auf Platz drei liegt mit Michael Bauer ein Defensivspieler. Er bestritt seine 566 Spiele für Wacker Innsbruck, Pasching und den LASK.

Der erste Torhüter in der ewigen Einsatzliste ist Friedl Koncilia auf Platz 5 mit 525 Spielen. Der Offensivakteur mit den meisten Bundesliga-Spielen ist Didi Ramusch, der für Austria Klagenfurt, St.Pölten, den LASK und den GAK insgesamt 514 Spiele absolvierte und damit 8. in der ewigen Einsatzliste ist. Auf Platz 11 folgt mit Christian Mayrleb (494 Spiele) der erste Stürmer.

Der Spieler, der die meisten Meistertitel gewinnen konnte, ist übrigens ein Aktiver: Andreas Ulmer holte zwölf Meisterschaften mit Red Bull Salzburg und eine mit der Austria. Zudem gewann der gebürtige Linzer zehnmal den ÖFB-Cup, davon ebenfalls einmal mit dem FK Austria Wien. An diese beeindruckende Statistik kommt kein anderer Spieler auch nur ansatzweise heran.

Die Rekordtorschützen

Seit 1911:

  1. Robert Dienst (323 Tore): Die ewige Torschützenliste ist fest in grün-weißer Hand. Robert Dienst traf in nur 351 Spielen unglaubliche 323-mal. Der Name „Torjäger vom Dienst“ erhält so eine wörtliche Bedeutung.
  2. Hans Krankl (320 Tore): Der „Goleador“ brauchte für seine 320 Treffer 427 Bundesliga-Spiele. Hätte Hans Krankl sein La Liga-Barcelona-Intermezzo nicht gehabt, wäre er wohl vor Dienst gelandet.
  3. Franz Binder (298 Tore): Bei Franz „Bimbo“ Binder sind in seinen 298 Treffern auch 26 Tore in 17 Partien der deutschen Fußball-Meisterschaft eingerechnet, die in den Kriegsjahren von 1939 bis 1944 stattfand.

Seit 1974 (Bundesligastart):

  1. Hans Krankl (270 Tore): Eine Torschützenliste ohne Hans Krankl an der Spitze ist praktisch undenkbar. Zählt man die Treffer ab der Gründung der Bundesliga in ihrer heutigen Form, so liegt der Goalgetter deutlich voran.
  2. Ivica Vastic (187 Tore): In 441 Spielen erzielte Ivica Vastic 187 Tore, was ihn speziell in Graz zur Legende macht. Die beiden Meistertitel des SK Sturm unter Ivica Osim wurden maßgeblich vom Kreativspieler getragen.
  3. Peter Pacult (187 Tore): Sowohl Rapid als auch Austria: Peter Pacult nimmt nicht nur ex aequo mit Vastic den zweiten Platz, sondern auch eine pikante Sonderrolle ein.

Die höchsten Siege

  1. Austria Wien 21:0 LASK (1941): Ein Resultat zum Träumen: Im Jänner 1941 gelang der Wiener Austria beim Heimspiel gegen den LASK alle 4,3 Minuten ein Treffer, was zum höchsten Sieg der Bundesliga-Geschichte avancierte.
  2. Vienna 18:0 Ostbahn XI (1945): Acht Treffer von Karl Decker machten den 18:0-Sieg der damals enorm starken Vienna über Ostbahn XI erst so richtig legendär!
  3. Wiener AC 15:0 1. Simmeringer SC (1915): Knapp drei Jahre nachdem der Wiener AC den Vienna Cricket FC mit 14:0 vom Platz schoss, legte man im Heimspiel gegen die hilflosen Simmeringer sogar noch einen Treffer drauf.

Den höchsten Sieg der „Fußball-Neuzeit“ feierte Rapid im Jahr 1977, als man den GAK gnadenlos mit 11:1 vom Platz schoss. In den 50er-Jahren gab es nur sechs Spiele, die noch höher ausfielen, übrigens auch dreimal mit Rapid-Beteiligung.

Vergangene Begeisterung

  1. Austria Wien vs. LASK (1962, 73.826 Zuschauer): An einem heißen AugustTag im Jahr 1962 kam es im Wiener Prater zu einem besonderen Double-Feature: Zuerst besiegte die Wiener Austria den LASK vor fast 74.000 Fans mit 4:1 …
  2. Wiener Sportclub vs. SK Rapid 1:0 (1962, 73.826 Zuschauer): … und danach verlor Rapid vor ebenso vielen zahlenden Besuchern gegen den Wiener Sportclub. Es war ein ausgedehnter Fußballtag, wie es ihn heute nicht mehr geben könnte.
  3. SK Rapid vs. Austria Wien (1961, 64.000 Zuschauer): Nur ein Jahr zuvor waren 64.000 Zuseher zum Wiener Derby im September gepilgert. Rudi Flögel brachte Rapid zwar in Führung, aber Nemec und Geyer sorgten für einen violetten Derbysieg.

Die teuersten Transfers

Verkäufe

MEHR INFOS
  1. Brenden Aaronson (€ 32,8 Mio.): Der US-Amerikaner spielte nicht lange in Salzburg, wurde von Leeds United aber dennoch so hoch eingeschätzt, dass er zum neuen Rekordtransfer der Bundesliga avancierte. Fast 33 Millionen Euro brachte der 21-Jährige Red Bull Salzburg ein.
  2. Patson Daka (€ 30 Mio.): Mittlerweile ist Patson Daka so etwas wie ein sambischer Nationalheld. Mit 30 Millionen Euro war er der teuerste sambische Fußballer, auch noch um sieben Millionen teurer als sein Landsmann Enock Mwepu. Leicester City war bereit diese Summe an Salzburg zu zahlen.
  3. Karim Adeyemi(€ 30 Mio.): Wenn Borussia Dortmund oder allgemein ein Klub aus der deutschen Bundesliga 30 Millionen Euro für einen Spieler auf den Tisch legt, dann hat man einiges mit ihm vor. So geschehen bei Karim Adeyemi, der Red Bull Salzburg als Torschützenkönig der Bundesliga verließ.

Insgesamt 19 Spieler der Bundesliga-Geschichte wurden um zehn Millionen Euro oder mehr verkauft. All diese Spieler wurden seit dem Jahr 2014 von Red Bull Salzburg verkauft. Auf Rang 28 liegt mit Maximilian Wöber, der um etwa acht Millionen Euro zu Ajax Amsterdam wechselte der erste Rapid-Spieler. Der erste Austrianer ist Omer Damari auf Rang 32, nachdem er um sieben Millionen Euro nach Leipzig wechselte. Der teuerste Bundesliga-Spieler des vergangenen Jahrtausends war Mario Haas: Er wechselte im Sommer 1999 um umgerechnet 3,1 Millionen Euro nach Strasbourg

 Es ist hochinteressant, wie stark die Ablösesummen aus der österreichischen Bundesliga heraus in den letzten Jahren anwuchsen. Mit Sadio Mané und Erling Braut Haaland spielten bereits zwei spätere Weltklassespieler in Salzburg, aber in der Liste der teuersten Transfers sind sie nur noch Sechster bzw. Achter. Allein seit Haaland im Jänner 2020 um 20 Millionen Euro nach Dortmund wechselte, verkaufte Red Bull Salzburg fünf weitere Spieler noch teurer als den Norweger.

Einkäufe

MEHR INFOS
  1. Brenden Aaronson (12,7 Mio.): Ursprünglich kostete der offensive Mittelfeldspieler aus New Jersey „nur“ 7,7 Millionen Euro – aber eine Weiterverkaufsbeteiligung bei seinem Transfer zu Leeds machte Aaronson im Nachhinein auch zum teuersten Einkauf der Bundesligageschichte.
  2. Noah Okafor (€ 11,2 Mio.): In der Wintertransferzeit 2019/20 tätigte Salzburg einen neuen Rekordeinkauf und holte den erst 19-jährigen Noah Okafor aus Basel. 11,2 Millionen Euro war den Roten Bullen dieser Transfer wert.
  3. Maximilian Wöber (€ 10,5 Mio.): Im Sommer 2019 holte Red Bull Salzburg den Ex-Rapidler Maximilian Wöber um 10,5 Millionen Euro aus der Primera Divsion, vom FC Sevilla. Zuvor kickte der Innenverteidiger auch bei Ajax Amsterdam.

Die 17 teuersten Spielerkäufe der Bundesligageschichte wurden allesamt von Red Bull Salzburg getätigt. Auf Rang elf liegt mit Andreas Ivanschitz, der um vier Millionen von Rapid nach Salzburg übersiedelte der teuerste bundesliga-interne Transfer. Zwölfter ist Sturms Charles Amoah, der einst um 50 Millionen Schilling zu Sturm Graz wechselte. In den Top-20 finden sich 19 Einkäufe der „Roten Bullen“ und der bereits erwähnte Amoah.

Gesamteinsatz:
Gesamtquote:
Gesamtquote
Möglicher Gewinn: