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Das Old Firm

Glasgow Rangers - Celtic Glasgow

Old Firm: Das große Derby zwischen Celtic und Rangers

Wenn Celtic auf die Rangers trifft, dann ist Glasgow gespalten: Und die ganze Welt sieht zu. Das Derby der beiden großen Glasgow-Teams wird als „Old Firm“ bezeichnet und gilt als eines der heißesten Derbys weltweit. Die Ursprünge für die große Feindschaft dieser beiden Teams liegt in den sozialen und religiösen Unterschieden. Vor allem Letzteres ist eine große Triebfeder für die Rivalität der beiden Klubs: Die Rangers sind traditionell der Klub der Protestanten, während Celtic, das von irischen Einwanderern gegründet wurde, der katholische Klub in der uralten Fußballstadt ist. Diese Einteilung ist auch heute noch zu spüren und an Derby-Tagen ist die Stadt tatsächlich gespalten. In einigen Pubs finden sich ausschließlich Celtic-Fans ein, in anderen nur die Anhänger der Rangers. Ausnahmen werden nicht toleriert.

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Es geht immer um den Titel

Die schottische Liga ist traditionell keine internationale Topliga. Celtic und die Rangers gelten als einzige Spitzenteams. Demnach geht es beim Old Firm praktisch immer um die Vorherrschaft in Schottland und um Silberware und Pokale. Wenn der Celtic Park oder der Ibrox Park ausverkauft sind, geht es zumeist um sehr viel, weshalb sich beide Teams nichts schenken. Es ist keine Seltenheit, dass das Old Firm zu einem wahren Torfestival ausartet, viel mehr aber noch regiert die Härte und die Spieler der beiden Klubs stecken in keinem Zweikampf zurück. Die Schmach, ein Derby zu verlieren, ist in Glasgow noch viel stärker ausgeprägt als etwa beim Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria.

Celtic gegen Rangers: Alt, häufig und ausgeglichen

Das Old Firm ist nicht nur eines der ältesten Derbys der Welt, sondern auch jenes, das europaweit am häufigsten ausgetragen wurde. Rund 430 Begegnungen gab es bisher zwischen den erbitterten Rivalen und einen besonderen Reiz macht die Ausgeglichenheit des Duells aus. Celtic und die Rangers halten annähernd bei gleich vielen Siegen und so ist vor dem Spiel nur schwer vorhersehbar, welches Team besser ins Spiel findet.

Klar ist nur, dass sich keines der Teams versteckt und, dass es sich beim Old Firm um ein traditionell offensiv geführtes Derby handelt. In der gesamten Geschichte des Spiels fielen 2,76 Tore pro Spiel, was für ein Derby ein sehr hoher Wert ist, zumal viele andere Duelle zwischen zwei Erzrivalen eher vorsichtig und abwartend geführt werden. Nicht so in Glasgow.

Fun Fact: Mit dem Beginn der Saison 2022/23 beträgt die Tordifferenz in der Geschichte des Old Firm genau 594:594. Die beiden Teams erzielten also in 430 Derbys exakt gleich viele Tore, wenngleich die Rangers aktuell sieben Siege mehr als Celtic auf dem Konto haben.

Die großen Helden des Old Firm

Anders als bei vielen anderen Derbys werden beim Glasgow-Derby die Rekordlisten von zahlreichen Einheimischen angeführt. So ist der Rekordtorschütze des Old Firm die schottische Stürmerlegende Ally McCoist, der 27 Derbytore für die Rangers erzielte. Es folgt mit R. C. Hamilton, der 24-mal traf, ebenfalls eine Rangers-Legende. Erst danach kommen die besten Derby-Torschützen von Celtic: Jimmy McGrory und Sandy McMahon trafen je 22-mal gegen die Rangers.

In der Top-10-Liste der torgefährlichsten Old Firm Angreifer liegt mit Celtics Henrik Larsson nur ein einziger Legionär: Er liegt mit 15 Toren auf Rang 9. In der Liste der meisten Derby-Einsätze, die von Rangers-Urgestein Alec Smith angeführt wird, ist der – natürlich für Celtic aufgelaufene – Ire Packie Bonner auf Rang 8 der einzige Nicht-Schotte.

Ausgeglichene Situation in den letzten Jahren

Durch die Insolvenz und den Zwangsabstieg der Glasgow Rangers im Jahr 2012 war die schottische Meisterschaft lange Zeit eine einseitige Angelegenheit. Celtic gewann als Folge dessen neun Meistertitel hintereinander und die Rangers mussten sich aus der vierten Liga zurück in die Premiership kämpfen.

2021 gelang den Rangers allerdings das große Comeback und der erste Meistertitel seit zehn Jahren. Spätestens seit dieser Saison ist die schottische Meisterschaft wieder ein spannender Zweikampf, in den auch wieder einiges an Abwechslung hineinkam. Dies zeigte auch die Saison 2021/22, in der Celtic die Rangers wieder übertrumpfen konnte, während diese mit dem Einzug ins Finale der UEFA Europa League ein Ausrufezeichen auf europäischer Ebene setzten.

Nachdem der Titel in Schottland also über viele Jahre von Celtic wie gepachtet war, ist die Ausgangslage im fußballverrückten Land nun wieder eine ausgeglichene. Vor dem Beginn einer Saison sind die Quoten auf den Gewinn des Meistertitels von Celtic oder den Rangers stets so gut wie ident. Nur Nuancen machen in der schottischen Meisterschaft den Unterschied aus. Andere Teams als die beiden Traditionsvereine, die zumindest viermal pro Jahr das „Old Firm“ austragen, können nicht einmal die Nähe eines Titelgewinns über die Liga schnuppern. Einzig in den nationalen Pokalbewerben kommt es gelegentlich zu Überraschungen.

Gesamteinsatz:
Gesamtquote:
Gesamtquote
Möglicher Gewinn: