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Wettempfehlung

Unser heutiges Thema: Internationale Spitzenspiele

In Kooperation mit unserem Partner abseits.at präsentieren wir Ihnen exklusiv eine ausführliche Analyse mit Wettempfehlungen. Bitte beachten Sie, dass es auf alle angegeben Quoten keine Garantie gibt. Es gelten die jeweils gültigen Quoten bei Wettabgabe.

Im Zuge einer englischen Woche steigt in den nächsten Tagen das Achtelfinale im ÖFB-Cup. Wir schauen uns die spannendesten Partien an und geben unsere Wettanalysen ab!

SV Ried - LASK Linz (Dienstag, 19.12 Uhr)

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Seit nunmehr sieben Pflichtspielen ist die SV Ried ungeschlagen – das 1:1 am vergangenen Wochenende gegen Wacker Innsbruck war der erste Punktverlust seit 8.September. Auch wenn er in ebendiesem Spiel Gelb-Rot sah, war der Mann der Stunde zuletzt Seifedin Chabbi, der alleine in den letzten sieben Partien neunmal traf. Gegen den LASK wird er erneut der Hoffnungsträger Nummer Eins für die Innviertler sein.

Der LASK feierte zuletzt mit dem 1:0-Sieg in St.Pölten den ersten vollen Erfolg nach fünf Partien. Nach dem bärenstarken Saisonstart kam der Aufsteiger aus Linz ein wenig ins Wanken. Auch weil die Defensive nicht mehr so hält, wie in den ersten Spielen der Saison. War der LASK zu Beginn der Spielzeit noch durchwegs ergebnisminimalistisch, gab es zuletzt einige Torfestivals mit Linzer Beteiligung.

Ried muss gegen den LASK auf die Langzeitverletzten Ziegl und Reifeltshammer verzichten, der LASK gibt Rep und Holland vor. Insgesamt können also beide Trainer weitgehend ihre Bestbesetzungen aufbieten. Wir sehen – auch aufgrund der durchaus entgegengesetzten Serien – eine sehr ausgeglichene Ausgangslage und rechnen daher mit einem Remis und einer Verlängerung. Der LASK sollte sich letztendlich dennoch aufgrund der höheren Qualität knapp durchsetzen.

Die abseits.at-Wettempfehlung:
Unentschieden @ 3.20
Wer steigt auf? LASK @ 1.80

SK Sturm Graz - SCR Altach (Mittwoch, 18.00 Uhr)

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Der SK Sturm ist heuer der Meister im „nur so hoch springen, wie man muss“. Von den neun Siegen in der Bundesliga gelangen gleich sieben mit nur einem Tor Differenz, zuletzt beim knappen 3:2-Heimerfolg gegen Mattersburg, wo man zweimal einen Rückstand egalisieren und schließlich doch noch siegen konnte. Die Elf von Franco Foda ist darüber hinaus nahezu vollzählig – einzig Marc Andre Schmerböck fällt aus.

Altach konnte in den letzten Wochen wieder Selbstvertrauen tanken. Aus einem 0:2-Rückstand zu Hause gegen die Admira machte man noch ein 2:2 und am vergangenen Wochenende gelang mit einem 3:2 über den WAC der erste Ligasieg seit dem 2:1 in St.Pölten vor sechs Wochen. Mit Lukse und Prokopic fehlen die beiden Langzeitverletzten, aber Trainer Klaus Schmidt hat seine Stammformation im 4-1-4-1 gefunden und es wurde mehrfach deutlich, dass Altach jedem Gegner unangenehm werden kann.

In dieser Partie wird vieles darauf ankommen, wie stark die beiden Trainer rotieren werden. Änderungen sind durchaus zu erwarten und es ist schon schwer genug, die Startaufstellungen der beiden Teams vorauszusagen. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Liga gab es in Graz ein für Altach sehr akzeptables 0:0. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass Sturm gegen die Vorarlberger seit zehn Spielen unbesiegt ist. Mit dieser tadellosen Bilanz und der Bundesligatabellenführung im Rücken, wird der SK Sturm auch den entscheidenden Vorteil gegen die Rheindorfer haben. Risikofreunde können natürlich wieder mal das Handicap 0:1 Tipp X, also einen Sturm-Sieg mit nur einem Tor Differenz andenken.

Die abseits.at-Wettempfehlung:
Sieg SK Sturm Graz @ 1.50
Handicap 0:1 Tipp X @ 3.30

Bad Gleichenberg – Red Bull Salzburg (Mittwoch, 19.00 Uhr)

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In der vergangenen Runde des ÖFB-Cup besiegte die TuS Bad Gleichenberg die Admira mit 3:1 und kickte die Südstädter damit aus dem Bewerb. Am vergangenen Wochenende konnte sich Red Bull Salzburg gegen ebendiese Admira nicht durchsetzen und holte in der Südstadt ein schmeichelhaftes 1:1. Kann man daraus eine kleine Chance für den Regionalligaklub gegen den Double-Gewinner wittern?

Wohl kaum, denn auch wenn Bad Gleichenberg in der Regionalliga Mitte recht gut unterwegs ist, aktuell den fünften Platz einnimmt, sollte die bemerkenswerte Cup-Saison der Steirer hier ihr Ende nehmen. Bereits in der ersten Runde hatte man Wattens glatt mit 5:1 aus dem Stadion geschossen. Was die Salzburger in dieser Partie gefährlich macht, sind die zu erwartenden Rotationen. Trainer Marco Rose wird sicher den einen oder anderen jungen Spieler bringen, was in einer ordentlichen Anzahl an Empfehlungsschreiben für die erste Elf ausufern wird. Den Gleichenberger Tabellennachbarn aus Deutschlandsberg hat Salzburg in der ersten Runde des Cups mit 7:0 abgefertigt.

Die Situation sähe womöglich etwas anders aus, wenn Salzburg am Wochenende in der Südstadt voll gepunktet hätte. Nach dem 1:1 werden die Mozartstädter aber auch auf Wiedergutmachung aus sein und sich keinesfalls einen zweiten Ausrutscher hintereinander leisten wollen. Wir erwarten hier, dass das „Spiel des Jahres“ für Bad Gleichenberg eine klare Angelegenheit für Salzburg wird, zumal diese die Partie sehr ernst nehmen werden.

Die abseits.at-Wettempfehlung:
Handicap 1:0 Tipp 2 @ 1.20
Fällt für beide Mannschaften ein Tor? Nein @ 1.70

FK Austria Wien – SK Rapid Wien (Mittwoch, 20.30 Uhr)

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Schnell kann’s gehen im Derby. Und noch schneller kann’s gehen, wenn gleich zwei Derbies hintereinander steigen! Am Sonntag im Prater hatte die Austria massive Personalsorgen, unter anderem aufgrund der Sperre von Felipe Pires und zahlreicher Verletzungen. Am Mittwoch muss plötzlich auch Rapid erfinderisch werden: Lucas Galvao fehlt rotgesperrt, Giorgi Kvilitaia ebenso. Zudem wurde angekündigt, dass Rapids Primgeiger Philipp Schobesberger diesmal nur als Joker eingeplant sein könnte.

Die Austria hat im Cup-Derby den Vorteil, dass der brandgefährliche Felipe Pires zurückkehrt und so der zuletzt ebenfalls starke Prokop wieder in die Zentrale rücken kann. Die offensive Dreierreihe der Austria wird demnach mehr Power als im Ligaduell haben, vorne ist mit der Solospitze Monschein anstelle von Friesenbichler zu rechnen. Die Probleme der Veilchen liegen indes eher in der Abwehr bzw. im Spielaufbau. Durch die Möglichkeit, dass Serbest wieder in die Doppelsechs rutscht, könnte auch der Wechsel vom erste ins zweite Spielfelddrittel einfacher vonstattengehen. Es ist also durchaus zu erwarten, dass wir im Cup eine Austria sehen, die eine Klasse besser spielt, als in der Liga.

Rapid hat allerdings den psychologischen Vorteil des ersten Derbysiegs inne. Die Hütteldorfer erarbeiteten sich mehr Chancen als die Veilchen und siegten am Ende verdient. Der Ausfall Galvaos wird jedoch eine Lücke hinterlassen – speziell was das Aufbauspiel betrifft. Es ist gut möglich, dass Goran Djuricin ein wenig rotiert und vielleicht sogar Thanos Petsos als abkippenden Sechser von Beginn an bringt, um die Qualität beim Herausspielen zu erhöhen. In der Innenverteidigung werden definitiv Sonnleitner und Maximilian Hofmann spielen – jeweils keine begnadeten Spielaufbauer. Steffen Hofmann wird im Cup wieder im Matchkader stehen, nachdem er das Liga-Derby in der Fankurve mitverfolgte. Vorne dürfte Joelinton bessere Karten haben als Berisha, der bisher durchwegs blass agierte.

Der Charakter des zweiten Derbies innerhalb von vier Tagen wird ein völlig anderer sein. Die Austria wird bei gegnerischem Ballbesitz nicht dermaßen tief stehen und ganz allgemein erwarten wir hier ein Spiel, in dem sich mehr Räume auftun werden, als am Sonntag. Beide Teams haben Spieler, die diese Räume nutzen können und wie so oft wird es drauf ankommen, wer seine Chancen konsequenter abschließt.
Wir sehen die Austria diesmal leicht im Vorteil und mit der Wut der Niederlage im Bauch als 55:45-Favorit. Allerdings muss auch bedacht werden, dass die Veilchen ihre dritte schwere Partie in nur sieben Tagen spielen und weiterhin weit weg von einer sorgenfreien Personalsituation sind. Rapid wird das wissen und kann selbst etwas abwartender agieren.

Die Quote, dass die Austria aufsteigt, liegt bei @2.30, während ein Aufstieg Rapids @1.50 bringt. Dies spiegelt in diesem Derby nicht unbedingt die Kräfteverhältnisse wider, weshalb man hier schon aus Quotengründen auf einen Aufstieg der Austria tippen muss. Allerdings: Wenn diese Partie in die Verlängerung geht, was nicht unwahrscheinlich ist, liegt der Vorteil aufgrund der Frische bei Rapid. So oder so erwarten wir ein Abtasten und hohe Vorsicht in der ersten Halbzeit und erst im Laufe der zweiten Hälfte wird diese Partie in Fahrt kommen.

Die abseits.at-Wettempfehlung:
Wer steigt auf? Austria @ 2.30
Mehr Tore in der 2.Halbzeit @ 1.80

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