Sportwetten Europa Conference League

Europa Conference League

Basiswette
1
X
2
CON LG
FC CFR 1907 Cluj
Randers FC
FC CFR 1907 Cluj - Randers FC
CON LG
AZ Alkmaar
FK Baumit Jablonec
AZ Alkmaar - FK Baumit Jablonec
CON LG
ZSKA Sofia
Bodö Glimt
ZSKA Sofia - Bodö Glimt
CON LG
FC Zorya Lugansk
AS Roma
FC Zorya Lugansk - AS Roma
CON LG
Partizan Belgrad
FC Flora Tallinn
Partizan Belgrad - FC Flora Tallinn
CON LG
KAA Gent
Anorthosis
KAA Gent - Anorthosis
CON LG
LASK Linz
Maccabi Tel Aviv
LASK Linz - Maccabi Tel Aviv
CON LG
Alashkert
HJK Helsinki
Alashkert - HJK Helsinki
CON LG
Omonia Nikosia
Qarabag FK
Omonia Nikosia - Qarabag FK
CON LG
FC Basel
FC Kairat Almaty
FC Basel - FC Kairat Almaty
CON LG
Vitesse Arnheim
Stade Rennes
Vitesse Arnheim - Stade Rennes
CON LG
Tottenham
NS Mura
Tottenham - NS Mura
CON LG
FC Kopenhagen
Lincoln FC
FC Kopenhagen - Lincoln FC
CON LG
PAOK Thessaloniki
Slovan Bratislava
PAOK Thessaloniki - Slovan Bratislava
CON LG
FC Union Berlin
Maccabi Haifa
FC Union Berlin - Maccabi Haifa
CON LG
Feyenoord
SK Slavia Prag
Feyenoord - SK Slavia Prag
Die Aktualisierung der Seite wurde wegen Inaktivität unterbrochen. Bitte klicke, um die Seite neu zu laden und die Aktualisierungen fortzusetzen.

Das ist die neue Europa Conference League

Schon vor der Champions-League-Reform wartet auf die Fans des europäischen Klubfußballs bereits ab der Saison 2021/22 eine weitere große Veränderung, die starke Auswirkungen auf die Klubmannschaften haben wird. Die UEFA beschloss nämlich neben der Champions League und der Europa League einen dritten Kontinentalwettbewerb in Europa einzuführen. Wir stellen euch die neue UEFA Conference League näher vor.

Der europäische Fußball fährt wieder dreigleisig

Vor mehr als 20 Jahren gab es neben dem Europapokal der Landessieger und dem UEFA-Cup mit dem Europapokal der Pokalsieger einen dritten europäischen Wettbewerb, der zwischen 1960 und 1999 ausgetragen wurde. Im Zuge weitgreifender Reformierungen wurde der Europapokal der Pokalsieger nach der Spielzeit 1998/99 abgeschafft und die jeweiligen Cup-Sieger nahmen am UEFA-Cup teil, der später in die Europa League umgewandelt wurde. Ab der kommenden Saison wird es wieder drei parallel ausgetragene Wettbewerbe im europäischen Klubfußball geben, wobei die Conference League nach der Champions League und der Europa League der drittwichtigste Bewerb sein wird.

Viele Klubs werden zu Reform-Verlieren

Bisher nahmen 32 Mannschaften an der Champions-League-Gruppenphase und 48 Teams an der Europa-League-Gruppenphase teil. Ab der kommenden Saison werden in allen drei Wettbewerben 32 Vereine in den jeweiligen Gruppenphasen vertreten sein. Dies bedeutet einerseits, dass 96 statt 80 Klubs an den verschiedenen Hauptbewerben teilnehmen werden, andererseits aber auch, dass es schwieriger werden wird, sich für die Europa League zu qualifizieren, da es weniger Teilnehmerplätze für den zweitwichtigsten europäischen Bewerb im Klubfußball geben wird.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer geht davon aus, dass die Klubs in der Conference League rund um ein Drittel weniger verdienen werden als in der Europa League. Die Vereine, die sich unter dem alten Modus für die Europa League qualifiziert hätten, nun aber lediglich im dritthöchsten Bewerb reüssieren werden, sind die Verlierer dieser tiefgreifenden Reform. Mit der neuen Champions-League-Reform, die ab der Saison 2024/25 gelten wird, wird das Teilnehmerfeld in der Königsklasse um weitere vier Teams erweitert.

Komplexer Qualifikationsmodus

Die verschiedenen Qualifikations-Möglichkeiten für die Europa Conference League sind selbst für Fußballfans schwer zu durchschauen. Vereinfacht baut sich das Teilnehmerfeld so zusammen:

  • 15 Plätze sind für gescheiterte Teilnehmer der Champions-League-Qualifikation (5 Plätze) und des Europa-League-Playoffs (die 10 Verlierer) reserviert.
  • 17 Teams qualifizieren sich über die Platzierung in ihrer jeweiligen nationalen Meisterschaft.

Die Reform wirkt sich insbesondere auf jene Nationen negativ aus, die knapp hinter dem 15. Platz der UEFA-Fünfjahreswertung liegen, da sich diese nun nicht mehr für die Europa League qualifizieren können. Eine Teilnahme am zweithöchsten europäischen Klubfußball-Wettbewerb ist für Klubs dieser Nationen nur noch über die Champions-League-Qualifikation möglich. Dies betrifft aktuell in erster Linie die Vereinsmannschaften aus Serbien, Tschechien, Kroatien, Griechenland und der Schweiz, die in Zukunft vorrangig in der Europa Conference League vertreten sein werden. Es wird zukünftig demnach auch für die österreichischen Klubs noch wichtig sein, dass der Verband in der Fünfjahreswertung nicht aus den Top-15-Plätzen herausfällt.

So sieht die europäische Zukunft der heimischen Klubs aus

Die Reform wirkt sich natürlich auch auf die Vereine der Österreichischen Bundesliga aus, wobei die Klubs immerhin von der guten Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung profitieren. Wie bisher werden in der kommenden Saison zumindest zwei Vereine in einer europäischen Gruppenphase vertreten sein.

  • Der Meister qualifiziert sich laut derzeitigem Stand für das Playoff der Champions League. Verliert er das Playoff, spielt er in der Gruppenphase der Europa League weiter.
  • Der Vizemeister qualifiziert sich für die 2. Qualifikationsrunde der Champions League. Gewinnt er in dieser Runde, steigt er ins Playoff auf und würde hier bei einer Niederlage, wie der Meister, in die Europa League einsteigen. Verliert der Vizemeister in Qualirunde 2, steigt er in die 3. Qualirunde der Europa League ab. Gewinnt er diese Qualirunde, steigt er ins Playoff auf und hätte somit im Falle einer Playoff-Niederlage einen Platz in der Europa Conference League sicher. Verliert er in dieser Qualirunde, muss er ins Conference-League-Playoff.
  • Der österreichische Cupsieger steigt ins Playoff zur Europa League ein. Ist der Cupsieger gleichzeitig Meister oder Vizemeister, geht dieser Platz an den Dritten der Meisterschaft. Bei einer Niederlage steigt der Cupsieger bzw. Ligadritte direkt in die Europa Conference League ein. Paradox: Der Ligadritte ist somit der einzige heimische Teilnehmer, der einen garantierten Startplatz in einem der drei Hauptbewerbe hat.
  • Der Vierte der Bundesliga steigt in die 3. Qualirunde der Conference League ein und muss somit zwei Runden überstehen, um in den Hauptbewerb einzuziehen.
  • Der Sieger des Europacup-Playoffs beginnt in der 2. Qualirunde der Euorpa Conference League.

Kleine Teams als Verlierer, doch mit ganz neuen Chancen

Die neue Reform bietet Chancen und Gefahren. Für die Klubs der Nationen, die knapp hinter dem 15. Platz der UEFA-Fünfjahreswertung liegen, wirkt sich diese Reform unvorteilhaft aus, da die meisten Vereine keine Chance mehr auf eine Qualifikation für die Europa League haben. Auch die österreichischen Bundesligisten, die am vierten Platz landen beziehungsweise das letzte Europacup-Ticket über das Meisterschafts-Playoff erspielen, werden höchsten in der Europa Conference League vertreten sein. Dies muss jedoch nicht zwangsläufig ein großer Nachteil sein, da das Teilnehmerfeld schwächer als in der Europa League ausfallen wird und die Mannschaften eine größere Chance haben auch noch im Frühjahr europäisch vertreten zu sein. Dies könnte den Nachteil der geringeren Prämien wieder wettmachen.