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Die französische Ligue 1

Wetten auf Frankreich: Ligue 1

Die französische Ligue 1 ist die höchste Spielklasse im Land des Weltmeisters von 1998 und 2018. Ähnlich wie in Österreich mit Wien begann der Spielbetrieb in Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts vorerst auf Paris beschränkt und wurde erst im Laufe der 1930er-Jahre auf ganz Frankreich ausgeweitet.

Die Ligue 1 hatte in ihrer Geschichte immer wieder kurzzeitige Hochphasen, in denen einige Teams international überzeugen konnten. Aber erst im neuen Jahrtausend kam die Liga endgültig in der europäischen Spitze an: Zuerst aufgrund der Vorherrschaft von Olympique Lyon, danach wegen der Erstarkung von Paris St. Germain, das aufgrund von Millionen aus Katar zu einer internationalen Größe wurde. Der Serienmeister gilt auch heute als eines der besten Teams der Welt und erreichte im Jahr 2020 erstmals das Finale der UEFA Champions League.

Die aktuellen Quoten und Wetten der französischen Ligue 1:

Basiswette
1
X
2
FRA 1
3
Olympique Lyon
Stade de Reims
Olympique Lyon - Stade de Reims
FRA 1
3
FC Lorient
HSC Montpellier
FC Lorient - HSC Montpellier
FRA 1
3
FC Metz
Stade Brest
FC Metz - Stade Brest
FRA 1
3
AS Monaco
Olympique Nimes
AS Monaco - Olympique Nimes
FRA 1
3
RC Lens
SCO Angers
RC Lens - SCO Angers
FRA 1
3
OGC Nizza
Dijon Football
OGC Nizza - Dijon Football
FRA 1
3
AS Saint Etienne
Lille OSC
AS Saint Etienne - Lille OSC
FRA 1
3
Olympique Nimes
Olymp. Marseille
Olympique Nimes - Olymp. Marseille
FRA 1
3
Stade Rennes
RC Lens
Stade Rennes - RC Lens
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Sprungbrett und Underdog

Während das französische Nationalteam stets im Konzert der Allergrößten mitspielt, ist die Ligue 1 eher ein Sprungbrett für noch größere Ligen, obwohl die höchste französische Spielklasse als eine der Top-5-Ligen bezeichnet wird. Die absoluten Topstars wechseln allerdings bereits früh nach England, Italien, Spanien oder seit neuestem auch Deutschland.

Dennoch sind französische Vereine in internationalen Bewerben durchaus wettbewerbsfähig. Olympique Marseille holte 1993 als erstes und bisher einziges französisches Team den Titel in der UEFA Champions League, sechs weitere Male stand ein Klub aus Frankreich im Finale. Interessanterweise gab es hingegen in der UEFA Europa League noch nie ein Finale mit französischer Beteiligung.

Großes Leistungsgefälle

Zwischen 2012 und 2020 holte Paris St. Germain sieben von acht möglichen Meisterschaften. Dies ist angesichts der großen Finanzkraft der Pariser nicht verwunderlich, konnte bzw. kann es sich PSG doch leisten, Weltstars wie Neymar, Zlatan Ibrahimovic, Edinson Cavani, Kylian Mbappé oder Dani Alves zu beschäftigen.

Da können kleinere Teams in der aufgeblähten 20er-Liga natürlich nicht mithalten und die französischen Großklubs reisen im Laufe der langen Saison mehrmals in die Provinz. Die anderen traditionell großen Klubs des Landes kommen etwa aus Lyon, Marseille, Bordeaux und auch aus Monaco, das als Fürstentum einen Sonderstatus in der Liga genießt. Aufgrund eines deutlich abweichenden Steuerrechts und der Möglichkeit ihre Spielergehälter niedriger versteuern zu können stehen die Monegassen immer wieder in der Kritik.

Die ewige Tabelle

*Stand 11.11.2020

Team Sp S U N T GT Pt  
1. Olympique Marseille 2.510 1.116 643 751 4.037 3.225 3.990  
2. Girondins Bordeaux 2.477 1.059 677 741 3.672 2.983 3.854  
3. AS Saint-Etienne 2.465 1.046 646 773 3.784 3.151 3.781  
4. AS Monaco 2.265 1.002 626 637 3.400 2.556 3.632  
5. Olympique Lyon 2.295 976 582 737 3.414 2.979 3.510  
6. FC Sochaux 2.368 859 632 877 3.386 3.297 3.209  
7. Lille OSC 2.223 846 606 771 3.103 2.794 3.144  
8. OGC Nizza 2.237 826 575 836 3.105 3.159 3.053  
9. FC Nantes 1.938 828 539 570 2.692 2.085 3.021  
10. Paris St. Germain 1.764 833 465 466 2.779 1.892 2.964  

In Frankreich spiegelt die ewige Tabelle kaum die aktuellen Kräfteverhältnisse wider. Paris St. Germain liegt derzeit nur auf dem zehnten Platz, hat aber im Laufe der nächsten zwei Jahre die realistische Chance bis auf den achten Platz vorzustoßen. In Führung liegt Olympique Marseille, das auch der beständigste Klub in der Ligue 1 ist und die meisten Saisonen erstklassig spielte.

Paris St. Germain hat aber in den nächsten Jahren nicht nur die Chance weiter nach oben zu klettern, sondern auch den Rekordmeistertitel einzufahren. Derzeit hat diesen noch die AS Saint-Étienne inne, die aufgrund ihrer starken Mannschaften in den 60er- und 70er-Jahren noch immer um einen Titel voranliegt. Saint-Étienne hält aktuell bei zehn Meisterschaften, während PSG unmittelbar dahinter mit neun folgt. Im Laufe der Geschichte spielten nur 71 Mannschaften in Frankreichs höchster Spielklasse.

Rekordspieler in der Ligue 1

  • Mickael Landreau (618 Spiele):
    Die französische Torhüterlegende spielte zwar im Nationalteam nie eine große Rolle, war in der Liga bei Nantes, PSG, Lille und Bastia immer weitgehend Stammkeeper, weshalb er den beeindruckenden Rekord von 618 Einsätzen hält.
  • Jean-Luc Ettori (602 Spiele):
    Auch die Nummer 2 auf der Liste der meisten Einsätze stand zwischen den Pfosten. Allerdings gilt Jean-Luc Ettori als vereinstreuester Spieler der Ligageschichte. Er absolvierte all seine 602 Liga-Partien zwischen 1975 und 1994 für Monaco.
  • Dominique Dropsy (590 Spiele):
    Hauptsächlich für Racing Strasbourg spielte der Dritte der ewigen Einsatzliste – und auch Dominique Dropsy war Torhüter. Der mittlerweile verstorbene Keeper spielte zwischen 1970 und 1990 zusätzlich noch für Valenciennes und Bordeaux.

Der Feldspieler mit den meisten Einsätzen ist der legendäre Alain Giresse, der 1984 mit anderen Legenden wie Michel Platini und Jean Tigana Europameister wurde. Er spielte ausschließlich für Bordeaux und Marseille. Auffällig ist, dass die Top 10 fast ausschließlich aus Spielern besteht, die eher in der weiter zurückliegenden Fußballvergangenheit auf dem Platz standen. Dies hat damit zu tun, dass die Spieler heute weniger vereinstreu sind und bei entsprechendem Erfolg früher in die Premier League, Bundesliga, Serie A oder La Liga wechseln. So bringt es etwa ein bekanntes Gesicht von „heute“, Dimitri Payet, insgesamt „nur“ auf 404 Einsätze in der Ligue 1.

Die Rekordtorschützen

  • Delio Onnis (299 Tore):
    Erst einen Treffer vor seinem dreihundertsten hing Delio Onnis seine Fußballschuhe an den Nagel. Der Topstürmer der 70er- und 80er-Jahre ging für Monaco, Reims, Tours und Toulon auf Torjagd und ist damit einer der Legionäre, die eine solche Liste anführen. Onnis wurde in Italien geboren, ist aber Argentinier.
  • Bernard Lacombe (255 Tore):
    Lacombe zählte zum Europameisterteam von 1984 und stürmte auf nationaler Ebene vor allem für Lyon und Bordeaux. Einige seiner 255 erzielten Treffer machten Bordeaux in den 80er-Jahren dreimal zum französischen Meister.
  • Hervé Revelli (216 Tore):
    Für vier verschiedene Ligue-1-Teams stürmte Hervé Revelli. Die meisten Tore machte er für Rekordmeister Saint-Étienne, mit dem er siebenmal Meister wurde, was ihn zusammen mit sechs anderen Spielern zum Rekordhalter macht. Nach seiner aktiven Zeit war Revelli hauptsächlich Trainer in Algerien und Tunesien.

Auch in der Liste der besten Torschützen gibt es auf den vorderen Rängen eher unbekannte Namen, was dieselben Gründe hat wie bei den meisten Einsätzen. Den Torrekord für die meisten Treffer in einer einzelnen Saison hält der Jugoslawe Josip Skoblar, der 1970/71 in 36 Spielen 44 Tore für Olympique Marseille erzielte. 2016 kratzte ein gewisser Zlatan Ibrahomovic am uralten Torrekord: Der exzentrische Schwede kam für Paris St. Germain aber nur auf 38 Saisontreffer.

Der in der ewigen Torjägerliste drittplatzierte Hervé Revelli ist mit seinen sieben gewonnenen Meistertiteln übrigens in guter Gesellschaft. Sein Teamkollege Jean-Michel Larqué ist der unbekannteste weitere Spieler in dieser illustren Runde. Hinzu kommen aber noch Sidney Govou, Gregory Coupet und der brasilianische Freistoßkünstler Juninho Pernambucano, die in den 2000ern allesamt sieben Titel mit Lyon holten. In der jüngeren Vergangenheit kamen mit Thiago Silva und Marco Verratti noch zwei PSG-Spieler hinzu, die von 2013 bis 2020 siebenmal erfolgreich waren. Die Spitzenreiter in dieser Kategorie sind demnach vier Franzosen, zwei Brasilianer und ein Italiener.

Die teuersten Transfers

Verkäufe

MEHR INFOS
  • Kylian Mbappé (€ 135 Mio.):
    Sowohl der teuerste Einkauf als auch der zweitteuerste Verkauf der Ligageschichte war der Transfer von Kylian Mbappé von Monaco zu PSG, das für den damals 19-Jährigen satte 135 Millionen Euro auf den Tisch legte.
  • Nicolas Pépé (€ 80 Mio.):
    Überraschend teuer war der Transfer von Flügelstürmer Nicolas Pépé von Lille zu Arsenal. Die Gunners bezahlten im Sommer 2019 stolze 80 Millionen Euro für den Ivorer. Nicht wenig für einen Spieler, der bis zu seinem 14. Lebensjahr Torhüter war.
  • James Rodríguez (€ 75 Mio.):
    Der damalige kolumbianische Shooting Star James wechselte nach der WM 2014 um 75 Millionen Euro von Monaco zu Real Madrid. Im Nachhinein wäre er wohl lieber in Frankreich geblieben, denn bei den Königlichen fühlte sich der Mann aus Cúcuta nicht sonderlich wohl.

Alleine in den Top 25 der teuersten Spielerverkäufe finden sich zahlreiche weitere große Namen wie Anthony Martial, Didier Drogba, Michael Essien, David Luiz, Eden Hazard oder Karim Benzema.

Einkäufe

MEHR INFOS
  • Philippe Coutinho (€ 145 Mio.):
    Um unglaubliche 145 Millionen Euro eiste der FC Barcelona den Brasilianer Philippe Coutinho aus Liverpool los. In La Liga erzielte dieser dann aber nur 13 Tore in 52 Spielen für die Katalanen und wurde prompt an die Bayern verliehen.
  • Ousmane Dembélé (€ 138 Mio.): Barcelona kaufte Dembélé – damals 20-jährig – um 138 Millionen Euro aus seinem Dortmund-Vertrag hinaus. Mit 12 Toren aus 51 Spielen (Stand 01.08.2020) ist der Erfolg des zweitteuersten Barca-Spielers der Geschichte aber zumindest bisher überschaubar.
  • Joao Félix (€ 126 Mio.):
    Für den neuen Goldjungen des portugiesischen Fußballs, Joao Félix, bezahlte Atlético Madrid stolze 126 Millionen Euro. Er ist damit deutlich der teuerste Teenager und kostete mehr als Rodrygo und Vinicius Junior (beide Real Madrid) zusammen.

Der teuerste je von einem spanischen Klub gekaufte Österreicher ist ebenfalls Maximilian Wöber. Bevor er um 10,5 Millionen Euro nach Salzburg wechselte, kaufte ihn der FC Sevilla um exakt dieselbe Summe von Ajax Amsterdam frei. Zum Vergleich: Hans Krankl kostete den FC Barcelona in den 70ern umgerechnet 600.000 Euro, die Leihgebühr für Andreas Ogris Anfang der 90er kostete Espanyol Barcelona 900.000 Euro.