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Revierderby: Borussia Dortmund – Schalke 04

Das Duell der beiden Ruhrpott-Teams

Wenn der BVB auf Schalke 04 trifft, ist eine ganze Region gespalten. Zwei der großen Traditionsvereine der Deutschen Bundesliga tragen gegeneinander das "Revierderby" aus. Der Name des Derbys leitet sich aus der Herkunft der beiden Teams ab: Im Ruhrpott wurden einzelne Bergbaubezirke als "Reviere" bezeichnet.

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Ursprünge und Bedeutung

Die beiden Städte Dortmund und Gelsenkirchen sind nur knapp 30 Kilometer voneinander entfernt, was das Duell zwischen den beiden erbitterten Erzrivalen bereits geografisch brisant macht. Beide Teams sind in Arbeitervierteln entstanden und so gibt es in Deutschland kein markanteres "Arbeiterderby" als zwischen diesen beiden Teams. Die Globalisierung des Fußballmarkts hat diesen Arbeiterderby-Charakter zwar ein wenig zurückgedrängt, aber dennoch wird das Revierderby auch heute noch mit Kampf, Einsatz und Leidenschaft, dafür aber weniger mit feinem Spiel und Kabinettstückchen assoziiert.

Die Bilanz des Revierderbys

Stand Herbst 2020 wurde das Revierderby 180-mal ausgetragen, wobei es in der Fußball-Bundesliga und im DFB-Pokal insgesamt nur 102 Aufeinandertreffen der beiden Rivalen gab. Die Bilanz ist dabei sehr ausgeglichen und Dortmunder Siege, Remis und Erfolge der Schalker halten sich beinahe die Waage. Allerdings gab es auch historisch einige Veränderungen, zumal Schalke in der Anfangszeit des Revierderbys als überlegene Mannschaft galt und Dortmund erst im Laufe der Geschichte die Schere schließen konnte. Heute gilt der BVB als der deutlich gefestigtere Verein. Allerdings konnte man auch in den vergangenen Saisonen immer wieder beobachten, dass die Formkurve der Teams keine außerordentliche Auswirkung auf den Ausgang des Revierderbys haben muss. Immer wieder kam es zu Sensationen zugunsten des jeweiligen Außenseiters, die vor Spielbeginn niemand auf dem Radar hatte. In der Champions League oder der Europa League gab es übrigens noch kein einziges Duell zwischen diesen beiden Teams.

Wenig entscheidende Spiele, ...

Wenn Dortmund auf Schalke trifft, handelt es sich um ein Duell zwischen dem achtfachen und dem siebenfachen deutschen Meister. Jedes Revierderby ist etwas Besonderes, aber um Pokale und Silberware ging es in der Geschichte des Derbys nur selten. So gab es etwa noch kein einziges DFB-Pokal-Finalspiel zwischen den beiden Teams und auch in der Liga gab es praktisch nie Situationen, in denen die Teams direkt um den Meistertitel spielten. Auffällig ist, dass erst das 22. Revierderby den ersten Sieg von Borussia Dortmund brachte. Dies war in einer Zeit, als die Königsblauen den "Schalker Kreisel" und damit eines der fortschrittlichsten Kurzpassspiele Europas perfektioniert hatten.

... doch alles ist möglich!

Wie unberechenbar das Revierderby ist, zeigt die Bilanz der 2010er-Jahre. Zwischen 2010 und 2019 gab es in 21 Duellen gleich vier torlose Remis. Auf der anderen Seite erfreuten sich die Fans aber auch an spektakulären Partien, wie einem 4:4 im Jahr 2017 oder einem überraschenden 4:2-Auswärtssieg der Schalker im Jahr 2019. Das Duell zwischen den "Schwarz-Gelben" und den "Knappen" ist also auch ein Duell der Extreme. In den 21 Partien in den 2010er-Jahren wurden 13-mal drei Tore oder mehr erzielt. Wie immer empfiehlt sich vor dem Spiel ein Blick auf die Aufstellungen beider Teams, um herauszufinden, wie defensiv oder offensiv die jeweiligen Trainer das Derby anlegen wollen.

10 Tore als Allzeitrekord

Beide Teams haben einen Rekordspieler, der jeweils 24 Mal im Revierderby auf dem Platz stand. Auf Seiten von Borussia Dortmund ist dies Langzeitkeeper Roman Weidenfeller, bei Schalke handelt es sich um Defensivmann Klaus Fichtel. Bei den Torschützen sieht die Sache klarer aus: Dortmunds 60er-Jahre-Bomber Lothar Emmerich ist mit zehn Derbytoren klarer alleiniger Rekordhalter. Für Schalke 04 erzielten mehrere Spieler maximal fünf Derbytore, unter anderem Legenden wie Olaf Thon, Klaas-Jan Huntelaar oder Kevin Kuranyi.