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Lok Zagreb – SK Rapid Wien

International, UEFA Champions League, Qualifikation

Lok Zagreb – SK Rapid Wien

Anpfiff: Mittwoch, 26.08.2020, 19:00 Uhr

Stadion: Kranjceviceva Stadion, Zagreb

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Wettempfehlung

  • 3-Weg, Tipp 2

Bereits das allererste Spiel der neuen Saison ist so etwas wie das Spiel des Jahres für den SK Rapid Wien. In einem einzelnen Spiel gegen den kroatischen Vizemeister NK Lokomotiva Zagreb benötigen die Hütteldorfer einen Sieg – der auch nach Verlängerung oder Elfmeterschießen erfolgen könnte – um zumindest die fixe Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase zu fixieren und zudem in der Qualifikation für die Champions League eine Runde weiterzukommen. Für die Planungssicherheit des Vereins wäre ein Aufstieg also außerordentlich wichtig.

Die Vorzeichen stehen gut. Rapid hat sich äußerst seriös auf das Spiel vorbereitet, testete einmal sogar hinter verschlossenen Türen gegen den FC Juniors OÖ, um den Lokomotiva-Scouts nicht zu viel zu offenbaren. Rapid konnte noch in keinem Pflichtspiel von den Kroaten beobachtet werden und verfügt derzeit über sehr viele Varianten, wie man die Hauptstädter bespielen könnte. Es fehlen nur die Langzeitverletzten Schobesberger, Schuster, Dibon, Velimirovic und Wunsch. Darüber hinaus können die Wiener auf alle Spieler zurückgreifen.

Bei Lokomotiva gibt es hingegen chaotische Zustände, weil es fünf positive COVID-19-Fälle im Team gab und diese Spieler auch am vergangenen Wochenende noch in Quarantäne waren. Dies betraf unter anderem die Stammspieler Mersinaj, Karacic und Cokaj, die demnach auch für das Rapid-Spiel fraglich sind. Beim 1:0-Erfolg über Rijeka am vergangenen Freitag, bei dem Lokomotiva sehr defensiv agierte und einen Konter gut zu Ende spielte, während Rijeka zahlreiche Top-Chancen vergab, verletzte sich zudem mit Marko Djira ein wichtiger Verbindungsspieler für das defensive Mittelfeld und wird voraussichtlich gegen Rapid ausfallen. Auch Innenverteidiger Osmankovic wurde verletzt ausgewechselt, sollte aber bis Mittwoch fit werden.

Die qualitative Komponente spricht für die Hütteldorfer, die mit Sicherheit die besseren Einzelspieler haben. Wichtiger ist aber der Kontinuitätsvorteil: Rapid verlor zwar Ex-Kapitän Schwab an PAOK Saloniki, geht aber sonst weitgehend mit einer unveränderten Mannschaft in die neue Saison. Man kennt sich, ist gut eingespielt und hat auch die guten Ergebnisse des vergangenen Meisterplayoffs im Rücken. Lokomotiva hingegen steht erneut vor einem riesigen Umbruch: Da man als „Satellitenklub“ von Dinamo Zagreb gilt, verließen zahlreiche Leihspieler den Vizemeister. Weitere Schlüsselspieler wie etwa Tolic und Jakic wechselten ebenfalls zu Dinamo. Insgesamt verließen gleich 26 Spieler – zumeist leihweise – den Verein, sieben davon waren Leistungsträger. Der letzte Abgang betraf die Torhüterposition: Ivo Grbic wechselte um stolze sieben Millionen Euro zu Atlético Madrid und hinterlässt eine schwer zu schließende Lücke.

Mit dem 1:0 über Rijeka konnte sich Lokomotiva ein wenig rehabilitieren – davor gab es allerdings eine deftige 0:6-Klatsche im Zagreb-Derby gegen Dinamo. Auch gegen Rijeka war die Leistung des Rapid-Gegners nicht überzeugend, aber immerhin präsentierte sich die Defensive stabiler. Gegen tief stehende Kroaten könnte auf Rapid ein Geduldsspiel warten, aber man verfügt auch über mehr Qualität als Rijeka und wird demnach zu noch mehr Torchancen kommen. Angesichts dessen, dass Rapid in den letzten Monaten ebenfalls defensive Stabilität auszeichnete, sollte es den Kroaten nicht gelingen, zielgenau zu kontern. Die Führung der Hütteldorfer sollte demnach eine Frage der Zeit sein und wenn Lokomotiva aufmachen muss, werden sich erst recht mehr Chancen für Rapid ergeben. Wir tippen daher auf einen Sieg nach 90 Minuten und damit den Aufstieg der Hütteldorfer.