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Österreich – Norwegen

International, UEFA Nations League

Österreich – Norwegen

Anpfiff: Mittwoch, 18.11.2020, 20:45 Uhr

Stadion: Ernst-Happel-Stadion, Wien

Unsere Wettempfehlung:

  • Fällt für beide Teams mindestens je ein Tor? Nein
  • Wie viele Tore werden erzielt? Weniger als 3,5
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Die Corona-Krise lässt das Finish der UEFA Nations League immer kurioser werden. Österreich liegt in seiner Gruppe nach minimalistischen Spielen, aber dennoch erfolgreichem Ergebnisfußball voran und steht kurz vor dem Aufstieg in die A-Gruppe des neuen Bewerbs für Nationalmannschaften. Dabei wurde das Team von Franco Foda allerdings von der aktuell wieder heftig aufflammenden Pandemie unterstützt: Norwegen konnte zuletzt nicht gegen Rumänien antreten und dürfte das Spiel am Grünen Tisch verlieren. Statt des ursprünglich erwarteten Endspiels um die Nations League Gruppe der Österreicher kommt es nun also zu einem wenig brisanten Schaulaufen gegen die B-Elf der Norweger.

Und was die Norweger in Wien aufbieten können, ist tatsächlich eine B-Elf. Trainer Lars Lagerbäck ließ beim 1:0-Sieg über Nordirland im Oktober noch Starspieler wie Erling Haaland, Martin Ödegaard, Sander Berge, Mohammed Elyounoussi und Alexander Sörloth auflaufen. All diese Namen sind am Mittwochabend aber nicht mit von der Partie. Nicht mal Lars Lagerbäck wird dabei sein – stattdessen wird der U21-Teamchef Leif Gunnar Smerud an der Seitenlinie stehen. Das komplette A-Nationalteam durfte nicht nach Österreich reisen und so wird Norwegen mit einer halben U21-Mannschaft mit wenigen Routiniers bzw. Spielern mit A-Team-Erfahrung ins letzte Spiel der Nations League gehen.

Große Namen fehlen bei Norwegen also gänzlich. Der bekannteste Name ist Veton Berisha: Der 26-Jährige spielte knapp 1 ½ Jahre für den SK Rapid, wurde dort aber im Endeffekt als Flop abgestempelt und wechselte retour in seine norwegische Heimat zu Brann Bergen. Mittlerweile kickt Berisha für Viking Stavanger, für das er in der laufenden Saison 13 Pflichtspieltore erzielte und acht weitere Treffer vorbereitete. Er wird einer der Führungsspieler im Rumpfteam der Norweger sein. Alle weiteren Spieler sind hierzulande kaum jemandem ein Begriff, allerdings darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass 17 der 18 nominierten Spieler Legionäre sind. Zwar zumeist nicht bei internationalen Topklubs, aber dennoch mit reichlich Potential ausgestattet.

An der Kaderzusammensetzung sieht man aber auch klar und deutlich, wie die Norweger in Wien agieren wollen. Im 18-Mann-Kader gibt es gerade mal zwei Angreifer, dazu zwei offensive Mittelfeldspieler – die einzigen echten Offensivspieler. Dichter ist hingegen die Besetzung in der Abwehr und vor allem im zentralen Mittelfeld. Norwegen ist mit seiner B-Elf also äußerst defensiv und auf Konter ausgerichtet zu erwarten. Trainer Smerud wird das Zentrum wohl ähnlich verdichten wollen, wie es die Nordiren am vergangenen Sonntag bereits fast erfolgreich bewerkstelligten. Auf Österreich wartet demnach ein echtes Geduldspiel, in dem es nur wichtig ist, nicht zu verlieren. Ein Remis dürfte nach dem abgesagten Rumänien-Spiel der Norweger reichen, um die Gruppe zu gewinnen.

Gegen eine unerfahrene, aber bestimmt motivierte Mannschaft der Norweger werden die Spieler von Franco Foda wieder einmal auf eine Abwehrmauer treffen. Die Qualität der norwegischen Offensive sollte nicht ausreichen, um Österreich einen Treffer einzuschenken. Trotz des Siegzwangs wird Norwegen dennoch auf Konter spielen und versuchen lange die Null zu halten. Gleichzeitig war das ÖFB-Team zuletzt kaum in der Lage einen Gegner dauerhaft an die Wand zu spielen. Wir erwarten demnach nur Treffer für eine Mannschaft – allerdings nicht allzu viele davon.