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FC Sevilla – Inter Mailand

International, UEFA Europa League, Finale

FC Sevilla – Inter Mailand

Anpfiff: Freitag, 21.08.2020, 21:00 Uhr

Stadion: RheinEnergie Stadion Köln

Basiswette
1
X
2
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FC Royal Antwerpen
Eintr. Frankfurt
FC Royal Antwerpen - Eintr. Frankfurt
EL
Olympique Lyon
Bröndby IF
Olympique Lyon - Bröndby IF
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Legia Warschau
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Legia Warschau - Leicester City
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Sparta Prag - Glasgow Rangers
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SSC Napoli - Spartak Moskau
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Ferencvaros - Betis Sevilla
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KRC Genk - NK Dinamo Zagreb
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Roter Stern B.
Ludogorets - Roter Stern B.
EL
Lazio Rom
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Lazio Rom - Lok Moskau
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Wettempfehlung

  • Wie viele Tore werden erzielt? Weniger als 2,5

Mit insgesamt fünf Siegen, die allesamt zwischen 2006 und 2016 eingefahren wurden, ist der FC Sevilla der Rekordtitelträger der UEFA Europa-League. Aber auch der diesjährige Finalgegner Inter Mailand hat in diesem Bewerb eine lange Geschichte und gewann drei UEFA-Pokal-Titel in den 1990er-Jahren. Im Finale 2020 ist in jedem Fall eine hart umkämpfte und enge Partie zu erwarten.

Sevilla setzte sich im Halbfinale etwas glücklich gegen Manchester United durch und wurde damit seinem Ruf als K.O.-Spezialist gerecht. Auffällig war dabei, dass der Gegentreffer durch Bruno Fernandes‘ Elfmeter das erste Gegentor für die Sevillenos seit knapp 500 Minuten war. Sevilla steht aktuell defensiv kompakt und greift sehr zielgerichtet an, wobei vor allem das Flügelspiel stark forciert wird. Es war nicht verwunderlich, dass zuletzt der immer besser werdende Rechtsaußen Suso einer der Matchwinner gegen United war.

Inter Mailand bekam es im Halbfinale mit der starken brasilianischen Offensive von Shakhtar Donetsk zu tun und Trainer Antonio Conte glänzte dabei, indem er seine Mannschaft in ein außerordentlich gut funktionierendes taktisches Korsett presste, das den Gegner perfekt verteidigte und zudem noch hocheffizient auskonterte. Inter spielte sehr geduldig, ließ die Ukrainer kommen und sich mit hochfrequentem Passspiel vor dem Strafraum auspowern. Die Gegenstöße über die extrem unangenehmen Angreifer Lautaro Martínez und Romelu Lukaku – die beim 5:0 jeweils doppelt trafen – hatten es dann in sich und viel effizienter hätte Inter kaum agieren können. Am Ende hatten die Mailänder nur 34% Ballbesitz und zogen dennoch mit einem Kantersieg ins Finalspiel ein.

Conte wird an seiner „Verengungs-Taktik“ im Finale nicht viel verändern. Nachdem alle Mannschaftsteile perfekt mitzogen, hat er auch keinen Grund dazu. Inter wird Sevilla anlaufen lassen und auf Umschaltsituationen warten. Das Momentum liegt aufseiten der Italiener, allerdings sprechen die Herangehensweisen beider Mannschaften vor allem für wenige Treffer. Für Inter ist die defensive Stabilität oberste Maxime und den Spaniern kann man ohnehin nur sehr schwer Tore einschenken, weshalb wir von einem torarmen Finale ausgehen.