Pokerregeln

Pokerregeln

So spielen Sie Texas Hold'em, Omaha & Co.

Auf win2day können Sie zwischen mehreren Pokervarianten wählen. Hier erhalten Sie Informationen zu den jeweiligen Spielabläufen, Regeln und Bestimmungen.

Spielerklärung Texas Hold´em

Die beliebteste Pokervariante heißt Texas Hold´em. Die weltgrößten Pokerturniere werden als Texas Hold´em Turniere gespielt und die Popularität von Poker ist im Wesentlichen dieser Spielvariante zu verdanken. Bei Texas Hold´em liegen zusätzlich zu den eigenen Karten auch offene Karten auf dem Tisch, die jede Pokerspielerin und jeder Pokerspieler zum Bilden seiner Hand verwenden kann. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Spielablauf

Das Spielprinzip von Texas Hold´em ist einfach. Zuerst bekommen alle Pokerspielerinnen und Pokerspieler 2 Karten, die nur ihnen bekannt sind. Danach startet die erste Setzrunde: Eine kleine Scheibe, der Dealerbutton, gibt an, wo das Spiel gestartet wird. Die beiden Spielerinnen und Spieler links vom Dealerbutton müssen Pflichteinsätze bezahlen, die so genannten "Blinds". Die oder der Erste zahlt einen "Small Blind", die oder der Zweite einen "Big Blind". Die nächste Spielerin oder der nächste Spieler im Uhrzeigersinn eröffnet nun die Setzrunde. Sie oder er hat dabei drei Möglichkeiten:

  • Sie oder er kann ihre bzw. seine Hand "folden", also passen. Sie oder er steigt damit aus dieser Spielrunde aus.
  • Sie oder er kann mitgehen, also die gleiche Summe setzen wie der Big Blind, das wäre ein so genannter "call".
  • Sie oder er kann aber auch mehr setzen, also erhöhen, dann spricht man von einem "raise".


Erste Setzrunde: Reihum müssen nun alle Spielerinnen und Spieler folden, callen oder raisen, auch die Spielerinnen und Spieler am Small Blind und Big Blind. Diese erste Setzrunde geht so lange reihum, bis alle Spielerinnen und Spieler, die nicht aussteigen, den gleichen Betrag in den Pot eingezahlt haben.

Flop: Nach der ersten Setzrunde folgt der FLOP. Dabei werden drei Gemeinschaftskarten offen aufgedeckt. Mit diesen Gemeinschaftskarten und den eigenen Karten versuchen nun alle Spielerinnen und Spieler, eine möglichst starke Hand zu bilden, natürlich ohne sie zu verraten.

Zweite Setzrunde: Es folgt die zweite Setzrunde. Diesmal beginnt die Spielerin bzw. der Spieler links vom Dealerbutton, also die oder der am Small Blind. Diese Spielerin bzw. dieser Spieler kann folden, setzen oder aber auch "checken", also ohne den Einsatz abwarten. Alle weiteren Pokerspielerinnen und Pokerspieler, die noch im Spiel sind, müssen nun im Uhrzeigersinn setzen oder ebenfalls checken. Sobald eine Spielerin bzw. ein Spieler setzt, können die nächsten nicht mehr checken, sondern müssen den Einsatz callen, erhöhen oder aussteigen.

Turn: Haben in der 2. Setzrunde wieder alle verbliebenen Spielerinnen und Spieler den gleichen Einsatz gebracht, oder alle Spielerinnen und Spieler gecheckt, wird die 4. Gemeinschaftskarte aufgedeckt, der so genannte TURN - eine weitere Chance, seine Hand zu verbessern.

Dritte Setzrunde: Nun folgt die dritte Setzrunde nach demselben Muster wie in den vorherigen Setzrunden. Wieder beginnt die Spielerin bzw. der Spieler links vom Dealerbutton. Sie oder er hat es nicht leicht, denn wer später an der Reihe ist, kennt die Entscheidungen seiner Gegenspielerinnen und Gegenspieler und kann dadurch sein eigenes Spielverhalten besser bestimmen.

River: Schließlich wird die 5. und letzte Gemeinschaftskarte aufgedeckt, der RIVER. Es folgt eine vierte und letzte Setzrunde.

Showdown: Alle Spielerinnen und Spieler, die danach noch am Spiel teilnehmen, bilden nun aus den beiden eigenen Karten und den 5 Gemeinschaftskarten das bestmögliche 5-Karten Pokerblatt.

Bei win2day wird für Sie automatisch die bestmögliche Hand gebildet.

Die Pokerspielerin bzw. der Pokerspieler mit der höchsten Hand gewinnt den Pot. Sollten mehrere Spielerinnen und Spieler die gleiche beste Hand haben, wird der Pot unter diesen geteilt.

Ist zu irgendeinem Zeitpunkt nur noch eine Spielerin bzw. ein Spieler in der Spielrunde, gewinnt sie bzw. er den gesamten Pot. Dazu kommt es aber nur, wenn alle anderen Spielerinnen und Spieler ihr Blatt gefolded haben, also freiwillig aussteigen.

Schließlich wandert der Dealerbutton um eine Position nach links und eine neue Spielrunde kann beginnen.

Spielerklärung Omaha

Neben Texas Hold'em ist Omaha die beliebteste Pokervariante. Auf win2day können Sie neben Omaha auch die Variante Omaha High/Low spielen, wo nicht nur die Höchste sondern auch die niedrigste Hand gewinnt.

Omaha

Das Spielprinzip von Omaha ist dem von Texas Hold'em sehr ähnlich. Bei Omaha erhalten Sie am Anfang vier verdeckte Karten. Von diesen 4 Karten müssen Sie jedoch exakt 2 Karten beim Showdown zum Bilden der bestmöglichen Pokerhand verwenden.

Der Spielablauf ist exakt gleich wie bei Texas Hold'em: Es gibt eine Setzrunde vor dem Flop. Danach werden 3 Gemeinschaftskarten aufgedeckt, gefolgt von einer weiteren Setzrunde.

Nach dem Turn und einer Setzrunde folgt die River-Karte. Danach gibt es eine finale Setzrunde und es kommt zum Showdown, falls noch 2 oder mehr Spielerinnen und Spieler im Pot sind. Die beste Hand bekommt den Pot, bei gleich starken Händen wird der Pot unter den Siegerhänden aufgeteilt.

Während Sie bei Texas Hold'em bis zu 5 Gemeinschaftskarten verwenden können, müssen Sie bei Omaha genau 3 der Gemeinschaftskarten verwenden, da Sie 2 Karten aus Ihrer Hand zur Bildung der besten Hand verwenden müssen.

Omaha High/Low

Bei Omaha High/Low wird der Pot beim Showdown in 2 gleiche Teile geteilt. Den einen Teil erhält das höchste Pokerblatt. Den anderen Teil das niedrigste. Die niedrigste Hand besteht aus der niedrigsten Kombination aus fünf verschiedenen Karten. Dabei darf keine der fünf Karten einen Wert höher als 8 haben. Das Ass zählt bei der Ermittlung der niedrigsten Hand als Eins. Das niedrigste mögliche Low besteht somit aus der Kombination A 2 3 4 5. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Karten aufeinanderfolgen oder die gleiche Farbe haben. Paare zählen nicht als Low. A A 2 3 4 ist kein gültiges Low.

Beim Vergleich der Low Hände kommt es darauf an, wer die schlechteste Hand bilden kann. Die schlechteste Hand wird rückwärts gebildet, das heißt es gewinnt die Spielerin bzw. der Spieler mit der niedrigsten höchsten Karte. A 2 3 7 8 verliert gegen 2 3 4 5 7, da die zweite Spielerin bzw. der zweite Spieler die 7 als höchste Karte in ihrer bzw. seiner Low Hand verwendet. Spielerin oder Spieler 1 hat die 8 als höchste Karte. Ist die letzte Karte identisch, wird die vorletzte Karte zum Vergleich herangezogen usw.

Auch bei der Bildung des Low müssen Sie exakt 2 Karten aus der Hand verwenden. Eine Spielerin oder ein Spieler, die oder der keine Hand mit einem Wert von 8 oder niedriger bilden kann, kann den Low Pot nicht gewinnen.

Eine Spielerin oder ein Spieler kann sowohl das High als auch das Low gewinnen. Wenn keine Spielerin oder kein Spieler am Tisch ein Low bilden kann, gewinnt die Spielerin oder der Spieler den gesamten Pot, die oder der das höchste Pokerblatt hat.

Hinweis: Omaha wird auf win2day derzeit hauptsächlich in der Variante Pot Limit angeboten. Mehr Informationen zum Pot Limit bei Poker finden Sie hier.

Bevor Sie loslegen, können Sie sich hier noch ein paar Tipps zur Pokervariante Omaha holen.

Spielerklärung Sökö

SÖKÖ Poker wird mit 52 Karten gespielt und ist eine 5 Card Stud Variante, bei der eine der 5 Karten verdeckt gespielt wird. Die Hand wird aus den fünf Karten gebildet, die alle Pokerspielerinnen und Pokerspieler erhalten. SÖKÖ wird in der Setzvariante Pot Limit gespielt – eine Erklärung zu Pot Limit erhalten Sie hier. Das Besondere an SÖKÖ: Es gibt zwei zusätzliche Hände im Handranking. Zum einen den 4-Karten-Flush, zum anderen eine Straße aus vier Karten. Alle Details zum Handranking finden Sie hier.

2 bis 8 Userinnen und User können an den Sökö-Cash-Pokertischen spielen. Mindestens zwei und maximal mehrere Tausend Userinnen und User können an Sökö-Pokerturnieren teilnehmen.

Spielablauf

Eröffnungseinsatz (Ante): Alle an der Spielrunde teilnehmenden Pokerspielerinnen und Pokerspieler setzen vor Beginn der Runde einen gleich hohen Eröffnungseinsatz. Die Höhe der Eröffnungseinsätze wird an jedem Spieltisch angezeigt.

Erstverteilung: Wurden die Eröffnungseinsätze getätigt, erhalten die Pokerspielerinnen und Pokerspieler jeweils zwei Karten. Davon ist eine verdeckt (nur für die Spielerin bzw. den Spieler selbst sichtbar) und eine offen (auch für die anderen Pokerspielerinnen und Pokerspieler sichtbar).

Erste Setzrunde: Die erste Setzrunde beginnt bei der Spielerin bzw. bei dem Spieler, die bzw. der die höchste offene Karte erhalten hat - das Ass ist die höchste, der König die zweithöchste Karte, etc. Haben mehrere Spielerinnen und Spieler eine hinsichtlich der Punktezahl gleich hohe offene Karte erhalten, entscheidet die Farbe der Karte. Die Rangordnung vom höchsten zum niedrigsten Wert ist Pik, Herz, Karo, Kreuz. Die Pokerspielerinnen und Pokerspieler können, sobald sie an der Reihe sind, folden, checken (möglich, wenn niemand etwas gesetzt hat), callen oder raisen. Die Regeln bezüglich des Setzens werden im weiteren Verlauf noch genauer erklärt.

Dritte Karte: Im Anschluss an die erste Setzrunde erhalten die noch teilnehmenden Pokerspielerinnen und Pokerspieler eine weitere offene Karte. Zunächst ist nun die Spielerin bzw. der Spieler an der Reihe, die oder der aus den zwei bereits ausgeteilten offenen Karten die höchste Hand bilden kann. Haben mehrere Pokerspielerinnen und Pokerspieler die höchste Kombination, beginnt jene Spielerin bzw. jener Spieler mit der höchsten Kombination, die bzw. der in der Reihenfolge der Austeilung der Karten zuerst an der Reihe ist.

Zweite Setzrunde: Die zweite Setzrunde folgt demselben Muster wie die erste Setzrunde.

Vierte Karte: Nun erhalten alle sich noch im Spiel befindlichen Pokerspielerinnen und Pokerspieler eine dritte offene Karte. Danach erfolgt die dritte Setzrunde.

Dritte Setzrunde: Die dritte Setzrunde folgt demselben Muster wie die vorherigen Setzrunden.

Fünfte Karte: Zum Schluss erhalten alle Pokerspielerinnen und Pokerspieler, die noch am Spiel teilnehmen, eine fünfte und letzte Karte. Auch diese Karte wird offen verteilt. Im Anschluss folgt die vierte und letzte Setzrunde.

Vierte Setzrunde: Die vierte Setzrunde folgt demselben Muster wie die vorherigen Setzrunden.

Aufdecken (Showdown): Nach der letzten Setzrunde wird ermittelt, wer die beste Hand aus fünf Karten hat, insofern noch mindestens zwei Pokerspielerinnen und Pokerspieler am Spiel beteiligt sind. Die Spielerin bzw. der Spieler mit der höchsten Hand gewinnt den Pot. Sollten mehrere Pokerspielerinnen und Pokerspieler die gleiche beste Hand haben, wird der Pot unter diesen geteilt. Ist zu irgendeinem Zeitpunkt nur noch eine Spielerin bzw. ein Spieler in der Spielrunde, gewinnt sie bzw. er den gesamten Pot. Dazu kommt es aber nur, wenn alle anderen Pokerspielerinnen und Pokerspieler ihr Blatt gefolded haben, also freiwillig ausgestiegen sind.

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