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Europa League

Die UEFA Europa League, ehemals UEFA-Pokal oder UEFA-Cup, ist nach der UEFA Champions League (Champions League Wetten) der zweithöchste Klubwettbewerb für europäische Fußballvereine. Der Bewerb wurde im Jahr 1971 zum ersten Mal ausgetragen, im Jahr 1999 mit dem Cup der Cupsieger bzw. Europapokal der Pokalsieger zusammengelegt und erlebte im Jahr 2009 ein Rebranding zur „Europa League“, wie sie auch heute heißt. Neben allen nationalen Cupsiegern sind auch pro Nation und abhängig von der Positionierung in der Fünfjahreswertung, bis zu drei weitere Klubs spielberechtigt. Hier handelt es sich jeweils um die Vereine, die hinter den nationalen Startern zur UEFA Champions League landeten. Mit der Gründung der UEFA Europa Conference League (Europa Conference League Wetten), die im Sommer 2021 erstmals ausgetragen wurde, wurde der Modus der Europa League einmal mehr leicht abgeändert. Es gibt nun wieder – wie in der Champions League – acht Gruppen, statt wie zuvor zwölf.

Aufgrund diverser finanzieller oder disziplinärer Verfehlungen kam es in den letzten Jahren häufig vor, dass Mannschaften dennoch nicht zur Teilnahme am Bewerb zugelassen wurden. Alleine in den letzten sieben Jahren geschah dies unter anderem dem AC Milan, ZSKA Sofia, CFR Cluj, Galatasaray Istanbul, dem FC Genua sowie zahlreichen kleineren Mannschaften, vorwiegend aus Osteuropa.

Ab der Saison 2022/23 werden keine Mannschaften aus Russland mehr für den Bewerb zugelassen – so wie für alle europäischen Bewerbe.

Sevilla obenauf

Rekordsieger der Europa League ist der FC Sevilla, der zudem zwischen 2014 und 2016 der einzige Klub war, der einen Titelhattrick schaffte. Sevilla liegt mit seinen insgesamt sieben gewonnenen Titeln vor einem Quartett, das bisher jeweils dreimal den Pokal gewann: Atlético Madrid, Inter Mailand, Juventus Turin sowie Chelsea. Den siebten Titel gewann Sevilla in der vergangenen Saison 2022/23. Die Spanier setzten sich dabei im Finale erst im Elfmeterschießen gegen die von José Mourinho betreute AS Roma durch.

Spanische Fußballfeste

Wie auch in der Champions League ist Spanien in der Europa League mit 13 gewonnenen Titeln die erfolgreichste Nation. Es folgen Italien und England mit je neun Titeln, Deutschland mit sieben (die von insgesamt fünf verschiedenen Klubs gewonnen wurden) und die Niederlande mit vier. Damit sind die Teams aus La Liga (La Lga Wetten) auch in Europas zweitwichtigstem Klubbewerb das Maß aller Dinge.

Potential für Sensationen

Da die Europa League im Vergleich zur Königsklasse als weniger elitär gilt, gibt es in diesem Bewerb mehr Überraschungen. So konnte etwa IFK Göteborg das Turnier in den 80er-Jahren zweimal gewinnen und auch andere Underdogs wie Galatasaray im Jahr 2000, Zenit St.Petersburg 2008 und Shakhtar Donetsk 2009 hielten den Pokal in Händen. Noch größere Überraschungen stellten allerdings oftmals die unterlegenen Finalisten dar. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Twente Enschede, den Fehérvár FC, Dundee United, Deportivo Alavés, Middlesbrough, Fulham, Sporting Braga und Austria Salzburg.

Salzburgs UEFA-Cup-Märchen

Die Salzburger Austria sorgte im Jahr 1994 für den größten österreichischen Erfolg im damaligen UEFA-Cup. Nachdem sich die Elf von Otto Baric gegen Dunajská Streda, Royal Antwerpen, Sporting Lissabon, Eintracht Frankfurt und den Karlsruher SC durchsetzte, durfte man sich im Finale in Hin- und Rückspiel mit Inter Mailand messen. Die von Toptorhüter Otto Konrad angeführte und mit zahlreichen Nationalspielern gespickte Salzburger Mannschaft musste sich den Italienern in beiden Spielen jeweils mit 0:1 geschlagen geben. Mit dem niederländischen Superstar Dennis Bergkamp stellte Inter in jener Saison 1993/94 auch den Torschützenkönig des UEFA-Cups.

Rekordspieler in der Europa League

  • Giuseppe Bergomi (96 Spiele):
    Ein Urgestein von Inter Mailand liegt derzeit an der Spitze der Einsatzliste und dürfte sich von hier auch noch länger nicht verdrängen lassen. Der dreifache UEFA-Cup-Sieger Giuseppe Bergomi kam im Bewerb auf insgesamt 96 Einsätze.
  • Frank Rost (90 Spiele):
    Nur neun Einsätze weniger als Bergomi hat Frank Rost: Der Torhüter kam 87-mal für Werder Bremen, Schalke 04 und den Hamburger SV zum Einsatz. Über das Halbfinale kam er jedoch mit keinem seiner Klubs hinaus.
  • Rui Patricio (88 Spiele):
  • Mittlerweile Dritter ist der portugiesische Torhüter Rui Patricio, der für Sporting Lissabon, die Wolverhampton Wanderers und die AS Roma zum Einsatz kam. Der Routinier ist noch aktiv und könnte sein Spielekonto noch weiter ausbauen.

Vierter ist aktuell der Israeli Bibras Natcho von Partizan Belgrad, der bei 85 Einsätzen hält, gefolgt vom österreichischen Innenverteidiger Aleksandar Dragovic, der insgesamt 81-mal in der Europa League und der zugehörigen Qualifikation zum Einsatz kam.

Auch der Beitrag der Österreichischen Bundesliga (Österreichische Bundesliga Wetten) zur Rekordliste der UEFA Europa League ist durchaus beachtlich: Salzburgs Urgestein Andreas Ulmer liegt mit 71 Spielen gleichauf auf dem 15. Rang, dicht gefolgt vom Ex-Rapidler Mario Sonnleitner, der es mit 69 Spielen auf Rang 19 schafft.

Die Rekordtorschützen

  • Henrik Larsson (40 Tore):
    Der schwedische Torjäger Henrik Larsson führt die ewige Torjägerliste der Europa League an. Inklusive der Qualifikationsrunde bringt es die Stürmerlegende auf insgesamt 40 Volltreffer.
  • Klaas-Jan Huntelaar (34 Tore):
    Der niederländische Angreifer Klaas-Jan Huntelaar beendete erst vor wenigen Jahren seine Karriere und wird sich damit nicht mehr weiter verbessern. Seine 30 Tore in der Europa League können sich aber definitiv sehen lassen.
  • Alfredo Morelos (32 Tore):
    Der kolumbianische Stürmer Alfredo Morelos erzielte mehr Tore in der Qualifikation als im Hauptbewerb. Den Großteil seiner Tore (28) erzielte er für die Glasgow Rangers, vier weitere für seinen ersten europäischen Arbeitgeber HJK Helsinki.

Den besten Torschnitt weist Jupp Heynckes auf: Der Deutsche liegt mit 23 Toren auf dem 19. Rang und brauchte hierfür nur 21 Spiele. Der nächstbeste aktive Spieler ist der Kolumbianer Radamel Falcao, der mit 31 Toren auf Rang 4 liegt. Österreichische Klubs stellten immer wieder den Torschützenkönig des Turniers: 2015 war Salzburgs Alan gleichauf mit Romelu Lukaku der beste Torschütze, ein Jahr davor gewann Jonatan Soriano die Wertung und in der Saison 1983/84 war Austria-Legionär Tibor Nyilasi der torgefährlichste Spieler des Turniers.

Die höchsten Siege

  • Ajax Amsterdam 14:0 Red Boys Differdange (1984):
    Der höchste Sieg in einem einzelnen Spiel gelang Ajax Amsterdam in der Qualifikation 1984 gegen das luxemburgische Team Differdange. Marco van Basten erzielte damals fünf Tore für die Niederländer.
  • Feyenoord 21:0 Rumelange (Gesamtscore, 1972):
    9:0 und 12:0 endeten Hin- und Rückspiel in der 2. Qualifikationsrunde zwischen Feyenoord und Rumelange aus Luxemburg. 3 der 21 Tore erzielte damals der Österreicher Franz Hasil.
  • Juventus 6:1 Borussia Dortmund (Gesamtscore, Finale 1993):
    Das klarste Finale der Europa-League-Geschichte war der 6:1-Gesamtscore zwischen Juventus und Dortmund im Jahr 1993. In Dortmund gab es ein 3:1 für Juve, in Turin ein glattes 3:0. Dino Baggio traf dreimal, Roberto Baggio doppelt. Verwandt sind die beiden übrigens nicht.

Die spektakulärste Einzelleistung eines Spielers gelang dem Bosnier Eldar Hadzimehmedovic im Jahr 2003. Beim 6:0-Sieg seines Teams Lyn Oslo in der Qualifikation gegen den färöischen Verein NSI Runavik erzielte der Stürmer alle sechs Tore und ist damit der einzige Spieler, dem das in nur einem Europa-League-Spiel gelangen. Im Profifußball konnte sich der bosnische Stürmer dennoch nicht durchsetzen.

Die meisten Zuschauer

  • Tottenham vs. Gent (80.465, 2017):
    In der Runde der letzten 32 pilgerten im Februar 2017 über 80.000 Zuschauer ins Londoner Wembley Stadion. Der Außenseiter aus Gent blieb aber standhaft und holte ein respektables 2:2.
  • FC Barcelona vs. Eintracht Frankfurt (79.468, 2022):
    Der 3:2-Auswärtssieg Frankfurts in Barcelona auf dem Weg zum Europa League Titel 2022 war nicht nur wegen des Ergebnisses legendär. Auch die unglaubliche Kulisse wird einigen Fans lebenslang im Gedächtnis bleiben!
  • Manchester United vs. Liverpool (75.180, 2016):
    Im Achtelfinalrückspiel der Saison 2015/16 kamen über 75.000 Zuschauer zum Aufeinandertreffen der großen Rivalen ins Old Trafford. Das Spiel endete allerdings ganz brüderlich mit einem 1:1.

Wenn man noch ein bisschen weiter zurückblickt, findet man noch besser besuchte Spieler. In Zeiten des UEFA-Cups, also vor der Gründung der heutigen UEFA Europa League, gab es teilweise völlig überfüllte Stadien. Wie etwa 1973 in Madrid, also zum 0:0 zwischen Real Madrid und Ipswich Town unglaubliche 110.000 Zuschauer ins Bernabeu kamen.

Die ewige Tabelle für UEFA-Cup bzw. Europa League stellt eine Besonderheit dar, weil die Teilnahme an der Europa League für die meisten Topteams nichts erstrebenswert ist. So steht der dreifache Sieger Juventus Turin beispielsweise auf Rang 12, aber für die „Alte Dame“ ist es dennoch eher eine Enttäuschung, an der Europa League teilnehmen zu „müssen“, weil dies impliziert, dass die Champions League verpasst wurde. Demnach finden sich in der ewigen Tabelle nur wenige der richtig großen Klubs, dafür aber einige kleinere, die sich nicht regelmäßig für die Königsklasse qualifizieren und sich dafür dauerhaft im zweiten Bewerb etablierten. Eine der größten Überraschungen ist hierbei wohl der FC Brüggeauf Rang 6, der erst vor zwei Jahren vom dritten Platz verdrängt wurde, aber auch der erste Inter-Verfolger Sporting Lissabon. Beide Mannschaften haben den Bewerb bisher nicht gewonnen. Ein Musterbeispiel an Effizienz ist der FC Sevilla auf Rang 3, der für diese Platzierung nur 15-mal teilnehmen musste. Zum Vergleich: Brügge war 31-mal, Sporting 34-mal dabei.

Der beste österreichische Klub in der ewigen Bestenliste ist Salzburg, wobei hier die Errungenschaften von Austria Salzburg und später Red Bull Salzburg zusammengezählt wurden: Mit 206 Punkten aus 20 Saisonen liegt man derzeit auf Rang 29. Auf Rang 35 folgt der SK Rapid, der erst vor zwei Jahren von den Salzburgern überholt wurde. Auf Platz 51 rangiert die Wiener Austria, gefolgt vom GAK auf Rang 167 und Sturm Graz auf dem 170. Platz. Insgesamt nahmen seit der Gründung 1.002 Mannschaften – inklusive Qualifikation – am Bewerb teil.

Eine weitere Besonderheit aus österreichischer Sicht: Betrachtet man die ewige Tabelle seit der Etablierung der UEFA Europa League im Jahr 2009, so findet sich an 3. Stelle Red Bull Salzburg wieder. Nur der FC Sevilla und der FC Villarreal machte seitdem mehr Punkte als die Mozartstädter, wobei Sevilla erst mit dem Erfolg in der Saison 2019/20 die Führung in der Bestenliste übernahm.

* Teilnahmebedingungen Free Ticket

Die Free Ticket Aktion ist bis auf Widerruf gültig. Das Free Ticket im Wert von € 10 ist nach Neuregistrierung und erstem Login automatisch dotiert und kann bis spätestens drei Jahre nach Erhalt eingelöst werden. Die Cash Out Funktion ist bei Wettscheinen, die als Free Ticket gespielt wurden, deaktiviert. Free Tickets sind nur für Sportwetten gültig und können nicht für Systemwetten und Wett-Turniere verwendet werden. Das Free Ticket muss genau mit dem verfügbaren Free Ticket Betrag gespielt werden und kann daher nicht mit win2day Guthaben am Wettschein gemischt werden. Das Free Ticket wird im Wettschein per Klick auf das Free Ticket Icon aktiviert.

Nachträgliche Reklamationen können nicht berücksichtigt werden. Eine Barauszahlung des Free Ticket Betrags und sonstige Umdotierungen sind nicht möglich. Die Aktion kann ohne Angabe von Gründen vorzeitig beendet werden. Die Teilnahme ist nur für registrierte win2day Userinnen und User möglich. Teil- und Selbstgesperrte Userinnen und User sind von der Free Ticket Aktion ausgenommen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Aktion wird kein Schriftverkehr geführt.
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Quote:
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