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Mehr Klubs & Spiele: Die Champions League Reform 2024/25

(30.04.2021)

Vieles neu ab 2024

Die Champions League erfährt in den kommenden Jahren einige tiefgründige Änderungen: Die Königsklasse des europäischen Klubfußballs wird ab der Saison 2024/25 in einem neuen Format ausgetragen. Zudem erhöhen sich die Teilnehmerzahl und die zu spielenden Partien. Wir haben uns für dich angesehen, was diese Änderungen für Klubs und Fans bedeutet.

Größeres Teilnehmerfeld, mehr Spiele

Seit die Champions League in der Saison 1992/93 den Europapokal der Landesmeister ablöste, gab es immer wieder Reformen, die vor allem die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften betrafen. In der Saison 1997/98 wurde die Königsklasse von 16 auf 24 Teams erhöht und nur zwei Jahre später durften bereits 32 Vereine bei der Endrunde der Champions League mitmischen. Mit der neuen Reform vergrößert sich das Teilnehmerfeld erneut um vier Mannschaften, wobei sich auch die Vergabe der Plätze ändern soll. Der Drittplatzierte der Liga, der in der UEFA-Fünfjahreswertung auf Platz 5 liegt, darf sich nun über einen Fixplatz in der Königsklasse freuen. Aktuell würde davon die französische Ligue 1 profitieren. 

Als Eingeständnis gegenüber historisch erfolgreicher Klub darf die nächste Regel verstanden werden: Die beiden Teams, die den höchsten Klub-Koeffizienten aufweisen und in ihrer Meisterschaft den Einzug in die Champions League verpassen, bekommen nun auch einen der lukrativen Startplätze. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass sie sich wenigstens für die Europa League beziehungsweise die neu gegründete Europa Conference League qualifizieren. 

Das verbleibende vierte Ticket wird in der Champions-League-Qualifikation ausgespielt, wo es ab der Spielzeit 2024/25 fünf statt wie bisher vier Plätze für die Königsklasse geben wird. Zusammenfassend lässt sich demnach feststellen, dass die Vereine der großen Ligen die Gewinner dieser Änderungen sind.

Neuer Austragungsmodus

Der bedeutendste Punkt der Reform ist jedoch nicht die Aufstockung der Teilnehmeranzahl, sondern der veränderte Austragungsmodus, der auch als „Schweizer Modell“ bezeichnet wird. Die 36 Mannschaften werden nicht mehr in verschiedene Gruppen eingeteilt, sondern absolvieren zehn Partien gegen zehn verschiedene Gegner, die vorab anhand einer Setzliste ermittelt werden. Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale, die Teams auf den Plätzen 9 bis 24 spielen in einer Playoff-Runde um die restlichen acht Plätze. Ab dem Achtelfinale werden die Partien im gewohnten K.O.-Modus ausgetragen.

Vor- und Nachteile des Schweizer Modells

Ein Vorteil des Schweizer Modells ist, dass es weniger bedeutungslose Begegnungen geben wird. In der Vergangenheit kam es regelmäßig vor, dass vor dem letzten Gruppenspieltag die beiden Aufsteiger schon fix feststanden. Mit dem neuen Austragungsmodus soll die Spannung bis zur letzten Runde hochgehalten werden.

Ein großer Nachteil betrifft in erster Linie die Spieler selbst, da die ohnehin hohe Belastung mit dem neuen System weiter ansteigen wird. Bisher wurden in der Gruppenphase insgesamt 125 Partien ausgetragen, zukünftig werden 225 Duelle notwendig sein, um die zehn Spieltage des Grunddurchgangs abzuschließen. Um die Champions League zu gewinnen waren bisher 13 Spiele notwendig, mit der Reform werden es zukünftig 17 Partien sein. Ein erheblicher Unterschied, da der Terminplan der Akteure ohnehin gesteckt voll ist. 

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