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LASK Linz – Ludogorets

UEFA Europa League

LASK Linz – Ludogorets

Anpfiff: Donnerstag, 29.10.2020, 18:55 Uhr

Stadion: Linzer Stadion „Auf der Gugl“

Unsere Wettempfehlung: 3-Weg, Tipp 1

Basiswette
1
X
2
EL
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Red Bull Salzburg - AS Roma
EL
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Sporting Lissabon - FC Midtjylland
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Der LASK ist aktuell eine Mannschaft der Extreme: Auf das 0:3 gegen Rapid in der Bundesliga folgte ein ungefährdetes 3:0 im ÖFB-Cup gegen Wörgl. Auf das 0:3 in der UEFA Europa League gegen Tottenham Hotspur folgte ein mehr als überzeugendes 4:0 über den SKN St. Pölten, bei dem man 26-mal aufs Tor schoss und den Niederösterreichern praktisch keine Luft zum Atmen ließ. Speziell aufgrund dieser Partie kann Trainer Dominik Thalhammer dem Europa League Duell mit dem bulgarischen Serienmeister Ludogorets Razgrad entspannt entgegenblicken. Vor allem Leistungsträger wie Reinhold Ranftl oder Andreas Gruber spielten enorm stark und der zuletzt nach einem Kreuzbandriss zurückgekehrte Thomas Goiginger erzielte in der Schlussphase ein Comeback-Tor fürs Selbstvertrauen.

Ludogorets wiederum ist auf nationaler Ebene bereits seit neun Spielen unbesiegt, aber in Europa steht die Mannschaft nach der 1:2-Heimniederlage gegen Royal Antwerpen am ersten Gruppenspieltag bereits unter Zugzwang. Die Generalprobe glückte allerdings mit einem 3:1-Sieg bei Montana, bei dem der Spanier Higinio, der Niederländer Manu und das bulgarische Toptalent Yankov trafen. Mit dem Ex-Altacher Bernard Tekpetey und Ex-Sturm-Flügelflitzer Kirill Despodov spielen zwei Offensivakteure mit Österreich-Vergangenheit bei den Grün-Weißen. Letzterer musste allerdings im letzten Ligaspiel verletzt ausgewechselt werden.

Ludogorets ist zweifelsfrei eine unangenehm zu bespielende Truppe, die vor allem mit ihrer Routine punkten kann. Im bulgarischen Vergleich handelt es sich hier um ein echtes Topteam, das auch heuer wieder der Top-Favorit auf den Titelgewinn ist. Aber im internationalen Kontext könnte die Mannschaft derzeit bereits zu überaltert sein und auch die Niederlagen gegen Antwerpen und in der Qualifikation gegen Midtjylland zeigten, dass Ludogorets von der großen Gefährlichkeit vergangener Jahre heuer entfernt ist. Hinzu kommt nun noch großes Verletzungspech: Der spanische Angreifer Higinio, der in der laufenden Saison in zehn Spielen siebenmal traf und in drei von vier Europacuppartien netzte, zog sich gegen Montana kurz nach seinem Treffer einen Schien- und Wadenbeinbruch zu und wird bis zum Frühjahr ausfallen. Diese personelle Schwächung, gepaart mit der starken LASK-Leistung am vergangenen Wochenende und der allgemeinen Heimstärke der Linzer in der UEFA Europa League sollte zu den ersten Punkten für die Thalhammer-Elf führen.

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